Uranium Energy Aktie: Eigenkapitalquote erhöht?
Uranium Energy verzeichnet aktuell keinen Umsatz, verfügt jedoch über eine schuldenfreie Bilanz und setzt auf vertikale Integration. Analysten halten trotz des jüngsten Kursrückgangs an Kaufempfehlungen fest.

- Aktie verliert nach starkem Vorjahresanstieg deutlich
- Stabile Bilanz ohne Schulden und hohe Uranbestände
- Neun Analysten bewerten das Papier überwiegend positiv
- Strategischer Fokus auf Ausbau der Wertschöpfungskette
Uranium Energy steckt in einem zähen Tauziehen: Auf der einen Seite stehen optimistische Analysten, auf der anderen anhaltender Verkaufsdruck nach dem Höhenflug im Januar. Genau dieser Spagat macht die Lage gerade interessant. Denn operativ baut das Unternehmen an einer größeren Story – finanziell klafft aber zuletzt eine sichtbare Umsatzlücke.
Analysten bleiben überwiegend positiv
Trotz der jüngsten Korrektur bleibt der Ton an der Wall Street konstruktiv. Laut MarketBeat wird das Unternehmen aktuell von neun Häusern begleitet, im Schnitt mit dem Urteil „Moderate Buy“. Sechs Analysten empfehlen den Kauf, einer sogar „Strong Buy“, zwei bleiben bei „Hold“.
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Ein paar Details zeigen, warum die Unterstützung nicht nur aus Floskeln besteht: Goldman Sachs bestätigte Anfang Februar das „Buy“ und hob das Kursziel auf 18,00 US-Dollar an. National Bank Financial erhöhte im Dezember das Ziel auf 16,50 US-Dollar (von 15,50) und blieb bei „Outperform“. Roth MKM hielt ebenfalls im Dezember an „Buy“ fest und nannte 16,00 US-Dollar als Ziel.
Warum die Aktie trotzdem nachgibt
Der Kurs hat in den vergangenen 30 Tagen deutlich nachgegeben – und zwar nach einer extrem starken Vorjahresphase. Genau diese Kombination ist oft der Nährboden für Gewinnmitnahmen: Wer vom Anstieg seit dem Frühjahr 2025 profitiert hat, sichert nach dem Januar-Hoch eher mal ab, statt weiter „durchzuhalten“.
In Euro gerechnet liegt die Aktie 30 Tage betrachtet bei -15,68%, trotz +154,31% auf Sicht von 12 Monaten. Das unterstreicht: Der übergeordnete Trend war stark, aber die Aktie ist anfällig für scharfe Zwischenkorrekturen.
Bilanz stark, operativ im Aufbau
Ein Knackpunkt aus dem jüngsten Quartalsbericht (Periode bis 31. Oktober 2025): Das Unternehmen meldete keinen Umsatz – im Vorjahresquartal waren es noch 17,1 Mio. US-Dollar aus Uranverkäufen. Unterm Strich stand ein Nettoverlust von 10,34 Mio. US-Dollar (0,02 US-Dollar je Aktie). Wer auf kurzfristige Ertragsdynamik setzt, bekommt hier also aktuell wenig Futter.
Die Bilanz wirkt dagegen stabil: Laut Bericht verfügte Uranium Energy über 698 Mio. US-Dollar (Barmittel, Uranbestand und Beteiligungen zu Marktpreisen) und keine Schulden. Zudem lagerten 1.356.000 Pfund U₃O₈ im Bestand, bewertet mit 111,9 Mio. US-Dollar (zu Marktpreisen).
Vertikale Integration als strategischer Hebel
Strategisch setzt das Unternehmen auf mehr Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette. Kernprojekt ist die neue Tochter United States Uranium Refining & Conversion Corp, die US-Kapazitäten für Raffination und Konversion aufbauen soll. Finanziert wird das Vorhaben unter anderem über eine Kapitalerhöhung (Public Offering) über 234 Mio. US-Dollar, abgeschlossen im ersten Fiskalquartal.
Parallel laufen operative Schritte in der Produktion: Im Projekt Christensen Ranch (Wyoming) summierte sich die kumulierte Produktion bis Ende Oktober 2025 auf rund 199.000 Pfund ausgefälltes Uran bzw. getrocknetes U₃O₈. Genannt wurden außerdem die Erweiterung des Wellfields sowie Baufortschritte in der Burke-Hollow-Anlage in Südtexas.
Zum Sektorbild passt: Reuters berichtete diese Woche, dass Eagle Nuclear Energy nach einem SPAC-Zusammenschluss an die Börse ging – ein Hinweis darauf, dass das Interesse an Uran-Storys weiter hoch bleibt.
Unterm Strich prallen bei Uranium Energy gerade zwei Realitäten aufeinander: kurzfristig belastet die fehlende Umsatzbasis bei laufendem Aufbau, während Bilanzstärke und Integrationspläne den Analysten-Optimismus stützen. Wer auf neue Impulse wartet, wird vor allem auf operative Fortschritte bei Ramp-up und Konversionsstrategie schauen – denn dort entscheidet sich, ob aus der Aufbauphase irgendwann planbare Erlöse werden.
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