US-Automarkt bricht im Januar ein

Das heftige Winterwetter in den USA mit eisigen Temperaturen im Mittleren Westen und der Government Shutdown, also der Stillstand der Regierung, gehen am US-Automarkt nicht spurlos vorbei.

Viele Käufer wagen nicht den Gang ins Autohaus und der Behördenstillstand sorgt für Verzögerungen bei den Zulassungen. Darunter hatten die Autohersteller zu leiden, besonders auch die deutschen. VW musste beispielsweise im Januar ein Minus von 6,7 % (23.074 Fahrzeuge) verbuchen. Im letzten Jahr konnte noch ein Plus von 4,2 % verzeichnet werden. Und auch bei Daimler brach der Absatz ein. Hier fielen die Verkäufe sogar um 13,8 %. Bei BMW sieht es ähnlich aus, hier wurde man mit 18.102 Fahrzeugen 4,8 % weniger los als noch im Jahr zuvor.

Auch die Japaner büßten ein. Toyota musste ein Minus von 6,6 % verkrafte und die Rivalen Nissan und Mazda haben im Januar sogar Rückgänge um 19 % bzw. 20 % in den Büchern stehen.

Es gab aber auch Gewinner

Doch es gab auch Gewinner, allen voran Porsche. Der Sportwagenhersteller schaffte im Januar ein Plus von 12,5 % auf 5.419 Kfz. Aber auch Fiat Chrysler sind zu den Gewinnern zu zählen. Der Absatz legte hier das 11. Quartal infolge zu, und zwar um 2,5 %.

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