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US-Automobilmarkt: Wie schlagen sich Daimler, BMW und VW?

Obwohl China seit einigen Jahren der größte und wohl auch wichtigste Absatzmarkt der Automobilindustrie ist, stehen auch die Verkaufszahlen aus den USA regelmäßig im Fokus. Gerade im Premium-Segment liefern sich die beiden deutschen Vorzeige-Marken Daimler und BMW einen heißen Kampf. Aber auch Volkswagen hat das Ziel, in den USA deutlich mehr Autos zu verkaufen.

 

Verkehr-USA

© Pixabay

Der US-amerikanische Markt bietet einige Besonderheiten für die Automobilkonzerne. So hat es der Weltkonzern Volkswagen in den USA fast schon traditionell schwer, denn General Motors und auch die Japaner von Toyota geben hier den Ton an. Für Daimler und BMW geht es in den USA um Verkaufszahlen und ein gutes Image.

 

Daimler und VW stark im Mai, BMW mit schwächerem Wachstum

Insgesamt ist das aktuelle Automobil-Umfeld in den USA sehr positiv. Der Sprit ist vergleichsweise günstig und der Wirtschaft geht es recht gut – die Amerikaner kaufen also Autos. Für Volkswagen sah es lange Zeit trotzdem nicht gut aus, im Mai ging es dann wieder etwas bergauf. Besonders der starke Verkauf der Golf-Modelle sorgte für ein deutliches Plus. Die VW-Tochter Audi reitet in den USA ohnehin auf einer kleinen aber stetigen Welle des Erfolges.

Daimler kam in erster Linie die neue C-Klasse zugute. Ein Absatzplus von rund 40% steht bei dem Modell für die Stuttgarter zu Buche. Da gleichzeitig BMW – und insbesondere die BMW-Tochter Mini – im Mai etwas schwächelten, konnte Daimler gegenüber seinem größten Konkurrenten aufholen. Im laufenden Jahr 2015 verkaufte Daimler in den USA bislang rund 150.000 Autos, BMW liegt bei etwa 160.000 verkauften Fahrzeugen.

 

Absatzmarkt USA bleibt wichtig

Nicht nur das Prestige spielt für BMW, Daimler und Volkswagen eine große Rolle, wenn es um die Absatzzahlen aus den USA geht. Der Markt bleibt auch in den kommenden Jahren einer der Wichtigsten überhaupt. Für die deutschen Hersteller geht es dabei nicht nur darum, die Konkurrenz aus dem eigenen Land hinter sich zu lassen, sondern generell eine größere Rolle im US-Automobilmarkt zu spielen. Denn hier ist durchaus noch Potenzial vorhanden.

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