USA Rare Earth Aktie: Erste Umsätze fließen

Das Unternehmen hat seine erste Magnetfabrik in Oklahoma in Betrieb genommen und erwartet eine Förderentscheidung über bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar im Rahmen des CHIPS-Programms.

Die Kernpunkte:
  • Start der Magnetproduktion in Oklahoma
  • Erste Umsätze durch Akquisition verbucht
  • Erwartet Milliarden-Förderung aus CHIPS-Programm
  • Vertikale Integration durch Rohstoffprojekt in Texas

Die Abhängigkeit von chinesischen Seltenen Erden ist für die US-Industrie ein strategisches Risiko. USA Rare Earth setzt nun zur Gegenbewegung an und meldet die Inbetriebnahme seiner Magnetproduktion in Oklahoma. Bereits im zweiten Quartal 2026 sollen die ersten Kunden mit im Inland gefertigten Hochleistungsmagneten beliefert werden.

Vom Entwickler zum Produzenten

Die Inbetriebnahme der ersten Phase des Werks in Stillwater markiert den Übergang vom reinen Projektentwickler zum Produzenten. Bis zum Jahresende 2026 strebt das Management eine Kapazität von 600 Tonnen Neodym-Eisen-Bor-Magneten pro Jahr an. Eine bereits geplante Erweiterung soll diesen Wert bis Anfang 2027 auf 1.200 Tonnen verdoppeln.

Um den Marktzugang in sensiblen Bereichen wie der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie zu beschleunigen, setzt das Unternehmen zudem auf eine neue Vertriebskooperation mit Arnold Magnetic Technologies. Die Ende März geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass beide Unternehmen ihre Produkte gegenseitig vertreiben, um die Produktion in Oklahoma direkt mit der Nachfrage nach fertigen Magnetkomponenten zu verknüpfen.

Milliarden-Förderung im Visier

Finanziell markiert das abgelaufene Jahr einen Wendepunkt. Durch die Übernahme von Less Common Metals im November konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 erstmals Umsatzerlöse in Höhe von 1,64 Millionen US-Dollar verbuchen. Weitaus bedeutender dürfte jedoch die anstehende Entscheidung des US-Handelsministeriums sein.

Im Rahmen des CHIPS-Programms winken Fördergelder von bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar. Die finale Vereinbarung wird noch für diesen Monat erwartet und ist an das Erreichen spezifischer operativer Meilensteine geknüpft. Diese Kapitalspritze wäre ein entscheidender Faktor, um die langfristigen Expansionspläne ohne massive Liquiditätsengpässe umzusetzen.

Sicherung der Rohstoffbasis

Parallel zum Produktionshochlauf in Oklahoma festigt USA Rare Earth seine Rohstoffbasis in Texas. Durch die vollständige Übernahme der Texas Mineral Resources Corporation wird das Unternehmen zum alleinigen Betreiber und wirtschaftlichen Begünstigten des Round-Top-Vorkommens.

Die Ergebnisse der vorläufigen Machbarkeitsstudie für dieses Projekt sollen im dritten Quartal 2026 vorliegen. Ziel ist es, in Texas bis Ende 2028 den kommerziellen Betrieb aufzunehmen. Damit wäre die angestrebte vertikale Integration – vom Abbau der Erze bis zum fertigen Endprodukt – vollständig innerhalb der USA realisiert.

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