USU Software legt gewaltig zu

Die Veröffentlichung von Zahlen für das 1. Quartal 2015 beherrscht derzeit bei vielen Unternehmen das Nachrichtenbild. So auch bei USU Software.

 

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Das Unternehmen gehört zu den größten Anbietern für IT- und Knowledge-Management-Software im europäischen Raum. Aber auch über den großen Teich hinweg ist der Konzern aktiv.

Knowledge-Management bedeutet übersetzt Wissensmanagement. Unter diesem Begriff fasst man alle strategischen und operativen Tätigkeiten und Aufgaben des Managements zusammen, welche auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen abzielen. Bereiche wie z. B. die Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Sozialwissenschaft und Wirtschaftsinformatik sind einige Beispiel für die Anwendung.

 

USU mit Umsatzsteigerung

Insgesamt konnte USU Software den konzernweiten Umsatz um 5,7% gegenüber dem Quartal des Vorjahres auf 14,06 Mio. Euro steigern. Darin enthalten sind die Umsätze von USU Software einschl. deren Töchter, also der USU-Gruppe.

In der Sparte Wartungsgeschäft erreichte USU ein Wachstum von 11,8% gegenüber dem Vorjahr und damit 3,46 Mio. Euro. Gestiegene Erlöse aus Software-Wartungsverträgen trugen u. a. zu diesem Wachstum bei.

Im Software-Lizenzgeschäft wurde um 1,2% gegenüber dem Quartal des Vorjahres auf 1,91 Mio. Euro gesteigert. Auch beim Beratungsgeschäft konnte USU einen Zuwachs von 4,3% auf 8,49 Mio. Euro verzeichnen.

 

USU mit Rekordwachstum des EBIT

Beachtlich ist die Steigerung des bereinigten EBIT. Hier erzielt USU ein Plus von 127,7% im Vergleich zum Vorjahresquartal und damit insgesamt 1,07 Mio. Euro. Unbereinigt betrug das Ergebnis 743.000 Euro, eine Steigerung von satten 674% gegenüber dem Quartal des Vorjahres.

Das EBITDA konnte USU mit 1,28 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppeln. Insgesamt betrug der Konzernüberschuss von USU nach -82.000 Euro im Vorjahresquartal nun 929.000 Euro. Auch das Ergebnis je Aktie wurde damit nach -0,01 Euro zuvor auf 0,09 Euro verbessert.

Durch den Konzerngewinn erhöhte sich auch das Eigenkapital. Hier konnte USU zum Ende des 1. Quartals 56,46 Mio. Euro ausweisen. Die Eigenkapitalquote lag bei 63%.

 

USU mit Blick auf das Auslandsgeschäft

Einen großen Anteil an diesen sehr guten Ergebnissen hatte das Auslandsgeschäft. USU verzeichnete im 1. Quartal einen Anstieg dieses Anteils am Konzernumsatz von zuvor 20,8% auf 29,8%. Dem deutlich gestiegenen Auslandsgeschäft standen nur geringfügige Kostenausweitungen gegenüber, wodurch die Profitabilität nachhaltig gestärkt wurde.

Die Auftragsbücher sind jedenfalls gut gefüllt. Der Auftragsbestand von USU lag Ende März mit 33,04 Mio. Euro 32% über dem Wert des Vorjahresquartals.

Für das laufende Jahr soll es mit Expansionen weiter vorangehen. Insbesondere steht hier das Auslandsgeschäft im Visier des Vorstandes von USU. Danach soll der US-Markt weiter erschlossen werden und auch in Zentraleuropa ist ein Ausbau des Geschäftes geplant. Aber auch das Inlandsgeschäft will USU nicht vernachlässigen.

 

USU mit ambitionierten Zielen

Die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr wurde von USU bekräftigt. Demnach soll der Konzernumsatz auf 64 - 68 Mio. Euro gesteigert werden. Das bereinigte EBIT soll sich überproportional entwickeln und wird zwischen 8 bis 9,5 Mio. Euro erwartet.

Bis zum Jahr 2017 will USU die Umsatzmarke von 100 Mio. Euro knacken und auf Basis des bereinigten EBIT eine Marge von 15% erreichen. Aktionäre werden jedoch vorab schon belohnt. Der Vorschlag des Vorstandes läuft dahin, dass eine Dividende für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 0,30 Euro je Aktie gezahlt werden soll. Dies bedeutet eine Steigerung von 20% gegenüber dem Vorjahr und entspräche bei aktuellem Kurs einer Rendite von 1,84%.

 

Startet die Aktie von USU den nächsten Angriff?

Die Aktie lag bis Mitte April in einem Aufwärtstrend, welcher dann erst einmal ein abruptes Ende nahm. Ende April wurde der Tiefpunkt der Aktie von USU bei 14,40 Euro erreicht, seitdem ging es wieder aufwärts in Richtung des Jahreshochs bei 16,78 Euro.

150522 USU Software

Dieser Wert wurde jedoch nicht erreicht, bei 16,50 Euro bildete sich ein recht hartnäckiger Widerstand, der nicht überwunden werden konnte. Nach diesen Zahlen gehen wir davon aus, dass die Aktie einen neuen Angriff starten wird. Damit ist auch das Erreichen eines neuen Jahreshochs nicht außer Sichtweite. Bleiben Sie investiert

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