Vale Aktie: Rekordproduktion beflügelt
Der Bergbauriese Vale meldet ein Sieben-Jahres-Hoch bei der Eisenerzproduktion und treibt gleichzeitig die interne Konsolidierung durch Kapitalerhöhung und Tochtergesellschafts-Verschmelzungen voran.

- Eisenerzproduktion erreicht Sieben-Jahres-Hoch
- Kapitalerhöhung ohne Verwässerungseffekte geplant
- Verschmelzung von Tochtergesellschaften zur Effizienzsteigerung
- Aktienkurs nahe dem 52-Wochen-Hoch notiert
Vale blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und stellt nun die Weichen für eine effizientere Konzernstruktur. Neben einer geplanten Kapitalerhöhung aus Steuerreserven treibt der Bergbauriese die interne Konsolidierung durch die Verschmelzung von Tochtergesellschaften voran. Doch wie nachhaltig ist der operative Aufschwung nach den jüngsten Rekordwerten bei der Eisenerzförderung?
Fokus auf Struktur und Effizienz
Am vergangenen Donnerstag hat das Board of Directors eine Erhöhung des Grundkapitals um 500 Millionen Real vorgeschlagen. Der Kern dieser Maßnahme: Die Erhöhung erfolgt durch die Kapitalisierung bestehender Steueranreize der regionalen Entwicklungsbehörde SUDAM, sodass keine neuen Aktien ausgegeben werden. Für die Aktionäre bedeutet dies eine Stärkung der Eigenkapitalbasis auf insgesamt rund 77,8 Milliarden Real ohne die sonst üblichen Verwässerungseffekte.
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Parallel dazu ordnet Vale seine Beteiligungen neu. Die Tochterfirmen Baovale und CDA werden direkt in die Muttergesellschaft Vale S.A. integriert. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, um administrative Komplexität abzubauen und die operative Effizienz der brasilianischen Bergbauanlagen weiter zu steigern. Zudem wurde Marcio Antonio Chiumento, CEO von Previ, vorläufig in das Board of Directors berufen, um eine vakante Position zu füllen.
Operative Bestmarken stützen das Ergebnis
Der fundamentale Rückenwind für diese Maßnahmen ist beachtlich. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Vale mit einer Produktion von 336 Millionen Tonnen Eisenerz ein Sieben-Jahres-Hoch und übertraf damit die eigenen Prognosen deutlich. Trotz bilanzieller Belastungen durch Abschreibungen im Nickel-Segment stieg das bereinigte EBITDA im Schlussquartal um 17 Prozent auf 4,8 Milliarden US-Dollar.
Verantwortlich für diesen Zuwachs waren neben dem hohen Fördervolumen vor allem realisierte Eisenerzpreise von durchschnittlich 95,4 US-Dollar pro Tonne sowie strikte Kostensenkungen. Die Aktie spiegelt diese Entwicklung wider und notiert mit 14,36 Euro nur noch minimal unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 14,45 Euro, was einem Zuwachs von rund 50 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate entspricht.
Die finale Entscheidung über die Kapitalerhöhung sowie die Bestätigung der Personalie Chiumento liegt nun bei den Aktionären. Die entsprechende Hauptversammlung ist für den 30. April 2026 angesetzt.
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