Valneva: 37,11% Absturz nach VALOR-Scheitern
Valneva verfehlt primäres Ziel in Phase-3-Studie zu Borreliose-Impfstoff. Aktie verliert massiv, US-Kanzleien prüfen rechtliche Schritte gegen das Unternehmen.

- Phase-3-Studie verfehlt Hauptziel
- Aktie bricht um 37 Prozent ein
- US-Kanzleien prüfen Sammelklagen
- Zulassungsanträge für zweites Halbjahr geplant
Kanzleien prüfen rechtliche Schritte gegen Valneva. Der Impfstoffentwickler kämpft mit den Folgen einer enttäuschenden Phase-3-Studie. Anleger reagieren nervös auf die drohenden Sammelklagen.
Die Borreliose-Impfstoffstudie „VALOR“ verfehlte ihr primäres Ziel. Valneva und Partner Pfizer meldeten weniger Krankheitsfälle als erwartet. Die Folge: Ein massiver Ausverkauf. Ende März brach der Kurs an einem Tag um rund 37 Prozent ein.
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Inzwischen notiert die Aktie bei 2,36 Euro. Das ist nur knapp über dem Jahrestief. Seit Januar summiert sich der Verlust auf fast 39 Prozent. Analysten verschärfen die Lage. Goldman Sachs stufte das Papier kürzlich auf „Verkaufen“ ab.
Juristische Risiken wachsen
Mehrere US-Kanzleien suchen nun nach geschädigten Aktionären. Sie prüfen mögliche Verstöße gegen das Wertpapierrecht. Im Zentrum steht die Informationspolitik des Managements rund um die Studiendaten.
Die Stimmung bleibt ohnehin angespannt. Erst Anfang 2026 zog Valneva seinen Chikungunya-Impfstoff freiwillig vom US-Markt zurück. Vorangegangen waren Sicherheitsuntersuchungen der Behörden.
Zulassung bleibt das Ziel
Valneva und Pfizer halten an ihren Plänen fest. Die Unternehmen streben im zweiten Halbjahr 2026 Zulassungsanträge in den USA und Europa an. Sie verweisen auf eine Wirksamkeit von rund 73 Prozent in Nebenanalysen. Der medizinische Bedarf an einem Borreliose-Impfstoff sei hoch.
Am 7. Mai präsentiert Valneva die Zahlen für das erste Quartal. Investoren achten dann besonders auf die Liquidität. Ende 2025 lagen die Barreserven bei knapp 110 Millionen Euro. Der Bericht liefert auch Updates zum weiteren Zeitplan der Pipeline.
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