Valneva Aktie: Es bleibt verworren
Valneva sammelt 84 Mio. Euro ein, die Aktie fällt auf ein neues Jahrestief. Die Kapitalerhöhung verwässert Altaktionäre und begleitet einen geplanten Stellenabbau.

- 84 Millionen Euro Kapitalzufluss
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Tief
- Verwässerung für bestehende Aktionäre
- Stellenabbau und Fokus auf Kernprojekte
Frisches Kapital fließt in die Kassen, aber an der Börse herrscht Skepsis. Valneva hat eine millionenschwere Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Die Aktie markiert indes mit 2,22 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn hat das Papier über 40 Prozent an Wert verloren.
Verwässerung für Altaktionäre
Ein breites Konsortium um Frazier Life Sciences stützt den Impfstoffentwickler. Valneva sammelt insgesamt bis zu 84 Millionen Euro ein. Davon fließen 37 Millionen Euro sofort. Die neuen Aktien handeln ab heute an der Euronext Paris.
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Der Ausgabepreis lag bei 2,33 Euro je Anteilsschein. Das entspricht einem leichten Abschlag zum jüngsten Durchschnittskurs. Zusätzlich erhalten die Investoren Optionsscheine. Diese erlauben später den Kauf weiterer Aktien zu 2,96 Euro.
Die Folge: eine spürbare Verwässerung. Das bestehende Eigenkapital verwässert sofort um gut neun Prozent. Üben die Investoren alle Optionen aus, kommen weitere acht Prozent hinzu.
Stellenabbau und Pipeline-Ziele
Das Management will mit dem Geld die eigene Impfstoff-Pipeline vorantreiben. Parallel dazu strafft der Konzern seine Strukturen. Nach der Zusammenlegung von Standorten in Frankreich folgt nun ein Stellenabbau. Das Unternehmen senkt damit die Kosten und fokussiert sich auf Kernprojekte.
Wichtige Meilensteine stehen im zweiten Halbjahr an. Gemeinsam mit Pfizer plant Valneva die Zulassungsanträge für einen Borreliose-Impfstoff. Die Partner peilen Einreichungen bei der US-Behörde FDA und der europäischen EMA an. Später im Jahr folgen Phase-2-Daten zum Shigellen-Impfstoff.
Am 7. Mai präsentiert Valneva die Zahlen für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand einen Gesamtumsatz von bis zu 170 Millionen Euro an. Der finanzielle Druck ist durch die Kapitalerhöhung vorerst gewichen. Nun muss das operative Geschäft die Erwartungen erfüllen.
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