Valneva Aktie: Etappe vor dem Showdown
Valneva veröffentlicht stabile Jahreszahlen für 2025, erwartet jedoch sinkende Umsätze. Die Aktienbewertung hängt nun entscheidend von den Phase-3-Ergebnissen für den Lyme-Impfstoff VLA15 ab.

- Umsatz 2025 im Rahmen der eigenen Prognose
- Erwarteter Umsatzrückgang für das laufende Jahr
- Phase-3-Daten für Lyme-Impfstoff VLA15 stehen bevor
- Staatliche Investoren passieren ihre Beteiligungen an
Heute legt Valneva seine finalen Jahreszahlen für 2025 vor – begleitet von einem Live-Webcast. Die groben Konturen waren bereits bekannt, der eigentliche Blickfang ist jedoch der Ausblick auf ein Jahr, das das Unternehmen selbst als potenziell transformativ bezeichnet.
Stabile Basis, aber Umsatzrückgang erwartet
Der Gesamtumsatz 2025 belief sich auf 174,7 Millionen Euro – im Rahmen der eigenen Guidance, davon 157,9 Millionen Euro aus Produktverkäufen. Für 2026 rechnet das Management mit einem Rückgang auf 155 bis 170 Millionen Euro, da Vertriebsvereinbarungen mit Drittanbietern planmäßig auslaufen. Das Kerngeschäft mit den drei zugelassenen Reiseimpfstoffen wächst stabil und federt diesen Effekt teilweise ab.
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Die Liquidität sank von 168,3 auf 109,7 Millionen Euro, wurde aber durch eine Schuldenrefinanzierung gesichert. Profitabel ist Valneva noch nicht – der Kapitaleinsatz fließt gezielt in klinische Meilensteine.
Staatliche Investoren ordnen sich neu
Unmittelbar vor der Bilanzpräsentation verschob sich die institutionelle Aktionärsbasis. Bpifrance, die französische Staatsbeteiligungsgesellschaft, reduzierte ihre Position im Februar und Anfang März um rund 1,1 Millionen Papiere auf nun 8,0 Prozent der Stimmrechte. Fast zeitgleich stockte die Caisse des dépôts et consignations auf. Der staatliche Einfluss bleibt bestehen – er verteilt sich lediglich neu.
Phase-3-Daten als eigentlicher Kurstreiber
Das zentrale Thema des heutigen Webcasts dürfte weniger die Vergangenheit als die Pipeline sein. Gemeinsam mit Pfizer entwickelt Valneva VLA15, derzeit den einzigen Lyme-Borreliose-Impfstoffkandidaten in fortgeschrittener klinischer Entwicklung. Pfizer plant, die Phase-3-Ergebnisse noch im ersten Halbjahr 2026 zu veröffentlichen. Daneben befinden sich ein tetravalenter Shigella-Kandidat sowie Kandidaten gegen das Zika-Virus in der Pipeline.
Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 48 Prozent zugelegt – ein Kursanstieg, der die Erwartungen an eben diese klinischen Daten widerspiegelt. Die finalen Jahreszahlen bestätigen ein operativ stabiles, aber noch verlustreiches Unternehmen, dessen Bewertung maßgeblich vom Phase-3-Readout für VLA15 abhängt. Dieser Datenpunkt, erwartet im ersten Halbjahr 2026, wird die Richtung vorgeben.
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