Valneva Aktie: Vom Pech verfolgt?
Valneva-Aktien aus Kapitalerhöhung starten am 5. Mai den Handel. Quartalszahlen und neues Sparprogramm prägen die wichtige Börsenwoche.

- Handelsstart der neuen Aktien am 5. Mai
- Kapitalerhöhung bringt 37 Millionen Euro
- Verwässerung für Altaktionäre um neun Prozent
- Quartalszahlen und Restrukturierung am 7. Mai
Die Pariser Börse ruht am Maifeiertag. Für Valneva-Aktionäre ist das nur eine kurze Atempause vor einer dichten Nachrichtenwoche. Frisches Kapital verwässert in wenigen Tagen die Altaktionäre, kurz darauf öffnet das Management die Bücher für das erste Quartal.
Am 5. Mai nehmen die Papiere aus der jüngsten Kapitalerhöhung den Handel auf. Das Unternehmen sammelte bei ausgewählten Investoren frische Mittel ein. Zunächst fließen 37 Millionen Euro in die Kasse.
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Jedes der knapp 16 Millionen neuen Papiere ist mit einem Optionsschein gekoppelt. Üben die Zeichner diese Optionen später zu 2,96 Euro aus, winken weitere Millionenbeträge. Die Kehrseite für Bestandsaktionäre ist messbar. Der erste Schritt verwässert das bestehende Kapital um gut neun Prozent.
Quartalszahlen und Sparkurs
Nur zwei Tage nach dem Listing der neuen Aktien folgen am 7. Mai die Ergebnisse für das erste Quartal. Das Management peilt für das laufende Jahr einen Umsatz von bis zu 170 Millionen Euro an. Um die Kasse weiter zu schonen, greift der Vorstand parallel dazu hart durch.
Ein neues Restrukturierungsprogramm sieht den Abbau von Arbeitsplätzen vor. Konkrete Zahlen zu den Streichungen oder den erwarteten Einsparungen nennt das Unternehmen bislang nicht. Die Maßnahme soll den Fokus auf das Kerngeschäft schärfen, nachdem Valneva bereits zuvor seine französischen Standorte konsolidiert hatte.
Der Blick auf Pfizer
Abseits der kurzfristigen Finanzierungsfragen ruhen die Hoffnungen auf der Borreliose-Impfstoffpartnerschaft mit Pfizer. Der Kandidat LB6V zeigte in Studien eine Wirksamkeit von über 70 Prozent. Zwar verfehlte das Programm ein statistisches Zwischenziel, weil weniger Infektionen als erwartet auftraten. Pfizer gibt sich dennoch zuversichtlich und bereitet die Zulassungsanträge vor.
Für Valneva steht bei diesem Projekt viel auf dem Spiel. Eine erfolgreiche Markteinführung spült anfängliche Meilensteinzahlungen von 143 Millionen US-Dollar in die Kasse. Hinzu kommen Umsatzbeteiligungen im zweistelligen Prozentbereich sowie weitere erfolgsabhängige Prämien.
Die Aktie handelt derzeit nahe ihrer Jahrestiefs, belastet durch hohe Verluste und einen negativen freien Cashflow. Mit dem Handelsstart der neuen Papiere am Dienstag und den Quartalszahlen am Donnerstag steht nun die wichtigste Woche des laufenden Jahres an. Liefert das Management konkrete Zeitpläne für die Pfizer-Zulassung, könnte das den Fokus der Börse wieder auf die Pipeline lenken.
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