Valneva Aktie: Warten auf Pfizer-Daten
Die Valneva-Aktie konsolidiert, während Anleger auf die Phase-3-Ergebnisse zum Borreliose-Impfstoff VLA15 warten. Ein positiver Ausgang könnte Zulassungsanträge noch 2026 ermöglichen.

- Entscheidende Studiendaten zu Borreliose-Impfstoff VLA16 erwartet
- Umsatzprognose für 2026 zeigt leichten Rückgang
- Aktie notiert nach Rally mit leichten Verlusten
- Pipeline enthält weitere Impfstoffkandidaten in Entwicklung
Nach einer beeindruckenden Rally zu Jahresbeginn legt die Valneva-Aktie aktuell eine spürbare Verschnaufpause ein. Der Grund liegt auf der Hand: Die jüngsten Finanzkennzahlen rücken in den Hintergrund, während Anleger nervös auf den entscheidenden „Gamechanger“ warten. Gelingt mit dem Borreliose-Impfstoff der große Wurf oder droht eine Enttäuschung?
Der entscheidende Katalysator
Alles steht und fällt derzeit mit VLA15. Dieser Impfstoffkandidat gegen Lyme-Borreliose, den Valneva gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Pfizer entwickelt, befindet sich in der kritischen Phase-3-Studie „VALOR“. Für das laufende erste Halbjahr 2026 werden die Ergebnisse erwartet.
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Die Bedeutung dieser Daten kann kaum überschätzt werden. VLA15 ist weltweit der einzige Borreliose-Impfstoff in einem derart fortgeschrittenen Stadium. Sollten die Resultate positiv ausfallen, plant Pfizer, noch in diesem Jahr die Zulassungsanträge in den USA und Europa einzureichen. Dies wäre der kommerzielle Durchbruch, auf den Investoren spekulieren.
Zahlenwerk wird zur Nebensache
Angesichts dieser Perspektive verkommen die aktuellen Geschäftszahlen fast zur Randnotiz. Valneva meldete für 2025 einen vorläufigen Umsatz von 174,7 Millionen Euro, was eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert das Management jedoch einen Rückgang auf 155 bis 170 Millionen Euro. Ursächlich hierfür ist das geplante Auslaufen von Vertriebsaktivitäten für Drittprodukte.
Der Markt hat diese verhaltene Prognose weitgehend ignoriert, da der Fokus auf der Pipeline liegt. Dennoch zeigt der Aktienkurs nach dem starken Lauf der letzten Wochen Ermüdungserscheinungen. Während das Papier auf Monatssicht noch immer ein Plus von rund 21 Prozent aufweist, gab der Kurs in den letzten sieben Tagen leicht nach und notiert aktuell bei 4,73 Euro. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 5,16 Euro ist mit gut 8 Prozent wieder etwas angewachsen.
Pipeline jenseits von Borreliose
Auch wenn VLA15 das dominierende Thema ist, arbeiten die Franzosen an weiteren Projekten. In der zweiten Jahreshälfte 2026 steht eine Entscheidung über die Weiterentwicklung des Shigella-Impfstoffkandidaten S4V2 an, sobald erste Phase-2-Daten vorliegen.
Für die kurz- bis mittelfristige Kursentwicklung bleibt jedoch der Newsflow von Pfizer entscheidend. Sobald die Phase-3-Daten zu VLA15 veröffentlicht werden, dürfte sich die Richtung für den Rest des Jahres klären – bis dahin ist bei einer Volatilität von rund 48 Prozent weiterhin mit schwankenden Notierungen zu rechnen.
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