VanEck Gold Miners ETF: 13-Prozent-Schock!
Die Nominierung des als hawkish geltenden Kevin Warsh zum Fed-Chef löste einen massiven Ausverkauf im Goldminensektor aus, der den GDX-ETF stark unter Druck setzte.

- Zweistelliger Kursverlust nach Fed-Personalentscheidung
- Angst vor restriktiverer US-Geldpolitik als Ursache
- ETF blickt auf starke Performance im Vorjahr zurück
- Analysten bleiben langfristig positiv für Goldpreis
Die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Chef der US-Notenbank hat den Goldsektor vorgestern unter massiven Druck gesetzt. Der VanEck Gold Miners ETF (GDX) brach im Tagesverlauf um bis zu 13 Prozent ein, bevor eine leichte Erholung einsetzte. Doch ist dies der Beginn einer fundamentalen Trendwende oder lediglich eine heftige Reaktion auf eine neue geldpolitische Ausrichtung?
- Ereignis: Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden am 30. Januar.
- Marktreaktion: Zweistelliger Intraday-Kursrutsch beim GDX-ETF.
- Ursache: Angst vor einer restriktiveren Geldpolitik („Hawkish stance“).
- Kontext: GDX erzielte 2025 eine Performance von über 150 Prozent.
Angst vor der Zinswende
Der heftige Ausverkauf bei Goldminen-Aktien spiegelt die hohe Sensibilität des Sektors gegenüber der US-Geldpolitik wider. Kevin Warsh gilt an den Märkten als Verfechter einer strikten Linie. Seine bekannten Positionen zur Normalisierung der Zinssätze und zum Abbau der Fed-Bilanz schürten unter Investoren die Sorge vor Gegenwind für unverzinste Anlagen wie Gold.
Marktbeobachter interpretieren den Einbruch jedoch primär als eine Reflexreaktion auf die Personalentscheidung. Während die Kurse kurzzeitig kollabierten, verweisen Experten auf die weiterhin bestehende strukturelle Nachfrage der Zentralbanken. Diese kauften zuletzt massiv Gold zu, um ihre Reserven zu diversifizieren, was den Boden für den Sektor ebnen könnte.
Rekordlauf trifft auf neue Realität
Trotz der jüngsten Turbulenzen blickt der VanEck Gold Miners ETF auf eine außergewöhnliche Erfolgsphase zurück. Im Jahr 2025 lieferte der Fonds eine Gesamtrendite von 154,71 Prozent ab und gehörte damit zu den Spitzenreitern am ETF-Markt. Bis zum 29. Januar 2026 summierte sich das Plus im laufenden Jahr bereits auf über 32 Prozent.
Diese Outperformance gegenüber dem physischen Goldpreis liegt vor allem am Hebeleffekt der Minenbetreiber. Um die Liquidität und Diversifikation zu verbessern, passte der ETF zudem im September 2025 seine Strategie an. Durch den Wechsel auf den MarketVector Global Gold Miners Index wurde unter anderem die Gewichtung des Branchenriesen Newmont Corporation reduziert, um Klumpenrisiken zu vermeiden.
Goldpreis-Ziel von 5.055 Dollar
Die fundamentalen Rahmenbedingungen für Goldminen bleiben trotz der neuen Fed-Führung stabil. Allein in der Woche bis zum 21. Januar flossen 1,96 Milliarden US-Dollar in Edelmetall-Fonds. Analysten erwarten für das gesamte Jahr 2026 weitere Käufe der Zentralbanken im Umfang von etwa 800 Tonnen.
Die Prognosen für die kommenden Monate bleiben konstruktiv. J.P. Morgan Global Research sieht den Goldpreis bis zum vierten Quartal 2026 bei durchschnittlich 5.055 US-Dollar pro Unze. Für die Minenbetreiber im GDX bedeutet dieses Szenario wachsende Margen und eine steigende Profitabilität, was den aktuellen Rücksetzer für langfristig orientierte Anleger in einem anderen Licht erscheinen lässt.
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