VanEck Gold Miners ETF: Massive Kapitalflucht

Hohe US-Zinsen und steigende Energiekosten führen zu massiven Abflüssen beim VanEck Gold Miners ETF. Die enthaltenen Minenaktien wie Barrick Gold verlieren deutlich an Wert.

Die Kernpunkte:
  • ETF verzeichnet starke Kapitalabflüsse
  • Hohe US-Anleiherenditen belasten Sektor
  • Steigende Energiekosten drücken Margen
  • Aktienkurse fallen auf Jahrestiefs

Der VanEck Gold Miners ETF gerät zunehmend in den Sog steigender US-Anleiherenditen. Während Goldminen zu Jahresbeginn noch als sicherer Hafen galten, sorgt die Kombination aus hohen Zinsen und steigenden Energiekosten nun für eine spürbare Flucht aus dem Sektor. Anleger ziehen massiv Kapital ab, was die Kurse der Branchenriesen empfindlich trifft.

Renditen belasten Edelmetalle

Hauptverantwortlich für den aktuellen Verkaufsdruck ist die Entwicklung am Rentenmarkt. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen kletterte zuletzt über die Marke von 4,25 Prozent. Da Gold keine Zinsen abwirft, steigen in diesem Umfeld die Opportunitätskosten für Anleger, was zu einem breit angelegten „ETF-Exodus“ führt.

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Dieser Trend macht vor den Minenbetreibern nicht halt. Branchengrößen wie Barrick Gold und Newmont verzeichneten gestern Verluste von bis zu 7,5 Prozent. Mit einem Rückgang von über 14 Prozent innerhalb der letzten sieben Tage notiert der ETF aktuell bei 123,25 AUD und nähert sich damit dem tiefsten Stand seit Ende letzten Jahres.

Margen unter doppeltem Druck

Neben der Zinspolitik belasten operative Faktoren die Profitabilität der im ETF enthaltenen Unternehmen. Steigende Ölpreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten verteuern den energieintensiven Bergbau massiv. Höhere Treibstoffkosten schlagen sich unmittelbar in sinkenden Gewinnmargen nieder.

Gleichzeitig stärkt die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed vorerst keine Zinssenkungen vornehmen wird, den US-Dollar. Dies schwächt die Attraktivität von Gold als Absicherung gegen Marktvolatilität, da das Edelmetall im Vergleich zu verzinsten Anlagen an Boden verliert.

Absicherung gegen weitere Verluste

Die Unsicherheit der Investoren spiegelt sich deutlich am Optionsmarkt wider. Das Handelsvolumen bei den Derivaten ist sprunghaft angestiegen, wobei über 58 Prozent der Kontrakte auf Verkaufsoptionen (Puts) entfallen. Besonders auffällig sind gezielte Absicherungsgeschäfte gegen noch deutlich tiefere Kurse, was auf eine anhaltende Nervosität hindeutet.

Technisch hat der Sektor durch das Unterschreiten wichtiger Durchschnittslinien an Dynamik verloren. Solange der Verkaufsdruck bei den physischen Edelmetallen anhält und die Zinsen auf hohem Niveau verharren, bleibt die Lage für Goldminenwerte angespannt. Anleger warten nun auf die nächsten Inflationsdaten, die Aufschluss über den weiteren Kurs der Notenbank geben könnten.

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