VanEck Morningstar Dividend Leaders: 2 Mrd Euro Zuflüsse in Q1

Zwei Milliarden Euro frisches Kapital flossen im ersten Quartal 2026 in den VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF. Der 7,6 Milliarden Euro schwere Fonds profitiert von einer massiven Sektor-Rotation. Weltweit zogen Anleger zuletzt Milliarden aus hochbewerteten Tech-Werten ab und suchten Zuflucht in kapitalintensiven Branchen mit verlässlichen Ausschüttungen.

Strenge Filter gegen Value-Fallen

Der ETF zielt genau auf dieses Bedürfnis ab, vermeidet aber typische Hochdividenden-Risiken. Ein starrer Filter sortiert Unternehmen konsequent aus: Die aktuelle Dividende darf nicht niedriger sein als vor fünf Jahren. Parallel dazu ist die Ausschüttungsquote auf maximal 75 Prozent des Gewinns begrenzt.

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Das Portfolio wird stark von Titeln aus dem Finanz-, Energie- und Gesundheitssektor dominiert. Schwergewichte wie Exxon Mobil, Verizon und TotalEnergies führen die Liste an. An der Börse honoriert der Markt diese defensive Aufstellung. Mit einem aktuellen Kurs von 52,48 Euro notiert das Papier nur hauchdünn unter seinem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn verbuchen Anleger einen Wertzuwachs von gut achteinhalb Prozent.

Bestnote und Kostenvorteil

Anfang Mai verlieh Morningstar dem Produkt die höchste Bewertungsstufe. Die Analysten lobten vor allem die langfristige Überrendite. Über die vergangenen fünf Jahre lieferte der Fonds eine jährliche Rendite von 17,9 Prozent. Damit ließ er den Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe, der bei gut acht Prozent lag, weit hinter sich.

Ein weiterer Treiber für die starken Zuflüsse sind die Gebühren. Die laufenden Kosten liegen bei 0,38 Prozent pro Jahr. Der Median in dieser Anlagekategorie ist fast dreimal so hoch.

Neues Schwesterprodukt schließt Lücke

Trotz des Erfolgs hatte die niederländische Fondsstruktur bisher einen Nachteil: Sie verhinderte die Auflage einer thesaurierenden Anteilsklasse. Um bestehende Anleger nicht durch einen Umzug steuerlich zu belasten, wählte VanEck Ende April einen anderen Weg.

Mit dem TDVX startete ein Schwesterfonds an den Börsen in Frankfurt und London. Das in Irland aufgelegte Produkt nutzt die gleiche Indexmethodik, schließt aber US-Aktien komplett aus. Anleger können hier die Dividenden automatisch reinvestieren lassen. Der Fokus auf internationale Werte außerhalb der USA trifft den aktuellen Zeitgeist, da diese Märkte den S&P 500 zuletzt deutlich hinter sich ließen.

Im Juni steht der Hauptfonds nun vor einer wichtigen Überprüfung. Das halbjährliche Index-Rebalancing wird darüber entscheiden, welche der aktuell 100 Positionen ihren Platz im Portfolio behalten. Zeitgleich steht die nächste reguläre Dividendenzahlung auf der Agenda.

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