VanEck Seltene Erden ETF: 152 Prozent in zwölf Monaten
Der VanEck Rare Earth ETF verwaltet 1,4 Milliarden US-Dollar und erzielt 35,69 Prozent Rendite seit Jahresbeginn. China bleibt mit knapp 30 Prozent größte Position.

- Verwaltetes Vermögen erreicht 1,4 Milliarden Dollar
- Jahresrendite von 35,69 Prozent auf Dollarbasis
- China größtes Ländergewicht mit 29,95 Prozent
- Top-Positionen: Albemarle, Pilbara, Lynas Rare Earths
Ohne Seltene Erden und strategische Metalle steht die globale Energiewende still. Diese Rohstoffe bilden das Rückgrat für Windkraftanlagen, Elektroautos und moderne Speichertechnologien. Der VanEck Rare Earth and Strategic Metals ETF profitiert massiv von diesem strukturellen Bedarf und verzeichnete zuletzt einen deutlichen Anstieg des Interesses.
Das verwaltete Vermögen des Fonds kletterte bis Ende April 2026 auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Der Nettoinventarwert (NAV) erreichte parallel dazu einen Stand von 19,65 US-Dollar. Seit Beginn des laufenden Jahres erzielte der ETF eine Rendite von 35,69 Prozent auf Dollar-Basis.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei VanEck Seltene Erden ETF?
Die hohe Nachfrage trifft auf ein strukturell begrenztes Angebot. Nur wenige spezialisierte Bergbauunternehmen sind weltweit in der Lage, diese kritischen Metalle effizient zu fördern. Da sich viele Förderstätten in Schwellenländern befinden, bleibt die Versorgungslage für die Industrie komplex und anfällig für Störungen.
Auf Sicht von zwölf Monaten steht für den ETF ein Plus von 153,67 Prozent zu Buche. Nach dem Erreichen eines 52-Wochen-Hochs bei 17,32 Euro kühlte sich die Euphorie zuletzt jedoch etwas ab. Innerhalb der vergangenen sieben Tage gab die Notierung um 4,13 Prozent nach.
Regionale Schwerpunkte und Strategie
Im Vergleich zu Wettbewerbern, die chinesische Unternehmen teils vollständig ausschließen, verfolgt VanEck einen integrativen Ansatz. Die Gewichtung erfolgt nach Marktbedeutung und Liquidität der jeweiligen Akteure. Das Management setzt dabei auf eine breite geografische Streuung innerhalb der globalen Lieferkette.
China bleibt mit einem Anteil von 29,95 Prozent das wichtigste Land im Portfolio. Es folgen Australien mit 23,49 Prozent und die USA mit 21,02 Prozent. Diese Verteilung ermöglicht es dem Fonds, von verschiedenen regulatorischen Entwicklungen in den großen Wirtschaftsräumen zu partizipieren.
Portfolio und Kostenstruktur
Die Auswahl der Einzelwerte konzentriert sich auf die liquidesten Branchengrößen. Der ETF bildet den MVIS Global Rare Earth/Strategic Metals Index physisch ab, was eine direkte Teilhabe an der Wertentwicklung der Unternehmen sicherstellt.
Zu den größten Positionen gehört Albemarle Corp. mit einer Gewichtung von 9,14 Prozent. Pilbara Minerals folgt mit 7,57 Prozent vor Lynas Rare Earths mit 6,81 Prozent. Diese Unternehmen dominieren weite Teile der Förderung und Verarbeitung von Lithium und Seltenen Erden.
Die Gesamtkostenquote des im Jahr 2021 aufgelegten Produkts liegt bei 0,59 Prozent. Angesichts der fortschreitenden Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bleibt die strategische Bedeutung dieser Rohstoffe ein zentraler Faktor für die künftige Preisgestaltung im Sektor.
VanEck Seltene Erden ETF: Kaufen oder verkaufen?! Neue VanEck Seltene Erden ETF-Analyse vom 29. April liefert die Antwort:
Die neusten VanEck Seltene Erden ETF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für VanEck Seltene Erden ETF-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
VanEck Seltene Erden ETF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




