VanEck Seltene Erden ETF: Rohstoff-Rally

Die globale Versorgung mit strategisch wichtigen Metallen wie Yttrium und Scandium gerät zunehmend unter Druck. Während China seine Exportkontrollen massiv verschärft, kämpfen westliche Schlüsselindustrien von der Luftfahrt bis zur Chip-Produktion mit physischen Engpässen. Diese Verknappung hat eine Dynamik ausgelöst, die den Sektor für Seltene Erden fundamental stärkt.
Drastische Lieferstopps belasten Industrien
Hinter der aktuellen Preisrallye steht ein massiver Versorgungsschock. Chinas Exportrestriktionen zeigen drastische Wirkung: In den vergangenen acht Monaten lieferte das Land lediglich 17 Tonnen Yttrium in die USA – ein Bruchteil der 333 Tonnen aus dem Vorjahreszeitraum. Die Folgen sind bereits in der Realwirtschaft spürbar.
Erste Zulieferer der nordamerikanischen Luftfahrtbranche mussten ihre Produktion aufgrund fehlender Beschichtungsmaterialien zeitweise drosseln. Auch die Halbleiterindustrie ist betroffen, da der Mangel an Scandium die Herstellung moderner 5G-Chips gefährdet. Seit November sind die Preise für Yttrium infolge dieser Knappheit um rund 60 Prozent gestiegen.
Gewinnsprünge bei Kernbeteiligungen
Die Knappheit auf den Weltmärkten schlägt sich direkt in den Bilanzen der im ETF enthaltenen Unternehmen nieder. Der australische Branchenriese Lynas Rare Earths meldete für das erste Geschäftshalbjahr einen massiven Gewinnsprung auf 80,2 Millionen AUD, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich 5,9 Millionen AUD erwirtschaftet wurden. Treiber waren hierbei Rekordproduktionsmengen und gestiegene Marktpreise.
Auch staatliche Unterstützung befeuert die Entwicklung im Sektor. Das Unternehmen USA Rare Earth sicherte sich erst im Januar ein Finanzierungspaket der US-Regierung in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar. Der VanEck Seltene Erden ETF markierte vor diesem Hintergrund heute mit 16,60 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnete auf Sicht von zwölf Monaten ein Kursplus von rund 118 Prozent.
Strategische Unabhängigkeit als Kurstreiber
Ein wesentlicher Faktor für das anhaltende Interesse der Anleger ist das Bestreben der USA, eine vom chinesischen Markt unabhängige Lieferkette aufzubauen. Diese „Mine-to-Magnet“-Strategie zielt darauf ab, die gesamte Wertschöpfung im Westen zu halten. Können die westlichen Produzenten diese Lücke schnell genug schließen? Die Preise für Neodym-Praseodym (NdPr) stiegen im Zuge dieser strategischen Neuausrichtung bereits um über 50 Prozent.
Die weitere Entwicklung des Sektors hängt nun maßgeblich von der geopolitischen Agenda ab. Ein für März geplantes Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping wird darüber entscheiden, ob sich die Exportbeschränkungen lockern oder die Handelsspannungen weiter verschärfen. Bis zu diesem Termin stützen die staatlichen Milliardeninvestitionen und die physische Unterversorgung das Kursniveau der Rohstoffproduzenten.
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