VanEck Semiconductor UCITS ETF: TSMC +17,5% treibt Rally

Starke Quartalszahlen und neue Allianzen treiben den Halbleiter-ETF auf ein Rekordhoch. Engpässe bei Speicherchips befeuern die Nachfrage zusätzlich.

Die Kernpunkte:
  • ETF erreicht neues Allzeithoch bei 88 Euro
  • TSMC meldet deutliches Umsatzplus im April
  • Intel und Apple planen angeblich Chip-Kooperation
  • Micron profitiert von knappen HBM-Speicherchips

Der Halbleitersektor hat eine dynamische Handelswoche mit einem neuen Rekordhoch beendet. Getrieben von starken Absatzzahlen und überraschenden Allianzen kletterte der VanEck Semiconductor UCITS ETF am Freitag auf 88,07 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von rund sechs Prozent.

TSMC untermauert die KI-Nachfrage

Die monatlichen Umsatzzahlen von Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) lieferten die fundamentale Basis für die Rallye. Im April stieg der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 17,5 Prozent auf rund 410,7 Milliarden NT$. Marktbeobachter werten das kumulierte Plus von fast 30 Prozent seit Jahresbeginn als Beleg für den anhaltenden KI-Boom.

Parallel dazu sorgten Berichte über eine Kooperation zwischen Intel und Apple für Aufsehen. Der US-Konzern Intel soll künftig Chips für Apple-Geräte fertigen. Die Maßnahme könnte darauf hindeuten, dass Intels Foundry-Sparte einen prestigeträchtigen Großkunden dauerhaft zurückgewinnt.

Speicherchips werden zum Engpass

Besonders deutlich zeigte sich die Dynamik bei Micron Technology. Die Aktie sprang am Freitag um 15,5 Prozent nach oben, wodurch die Marktkapitalisierung die Schwelle von 800 Milliarden US-Dollar durchbrach. Grund dafür ist die knappe Versorgungslage bei High-Bandwidth Memory (HBM), die für moderne KI-Beschleuniger unverzichtbar sind.

Indes lieferte Arm Holdings ein gemischtes Bild. Trotz eines Rekordumsatzes von 1,49 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal reagierten Investoren zunächst verhalten. CEO Rene Haas gab bekannt, dass die Nachfrage nach der neuen „AGI CPU“ die Erwartungen zwar massiv übertrifft, die Lieferkapazitäten für das kommende Jahr jedoch bereits weitgehend ausgeschöpft sind.

Preissteigerungen bei Speicherchips erwartet

In der kommenden Woche rücken die Kontraktpreise für Speicherchips in den Fokus. Branchenberichte deuten darauf hin, dass die Preise für DRAM und NAND im zweiten Quartal 2026 um mehr als 40 Prozent steigen könnten. Cloud-Anbieter haben ihre Kapazitäten bereits bis weit in das Jahr 2027 reserviert.

Mit einem Plus von rund 60 Prozent seit Jahresbeginn bleibt der ETF das zentrale Barometer für die Branche. Anleger achten nun darauf, ob die Halbleiterhersteller ihre Lieferketten schnell genug ausbauen können, um die physische Nachfrage zu bedienen.

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