Vanguard U.S. Value ETF: Relative Stärke
Der Vanguard U.S. Value Factor ETF gewinnt an Fahrt und distanziert sich vom breiten Markt. Die Rotation zu unterbewerteten Aktien verstärkt sich inmitten moderater Inflationsdaten.

- VFVA steigt um 1,00 % während S&P 500 nahezu stagniert
- Aktives quantitatives Management mit günstiger Kostenquote von 0,13 %
- Marktrotation weg von hochbewerteten Tech-Werten hin zu Substanzwerten
- Kurs nähert sich 52-Wochen-Hoch bei 144,80 US-Dollar an
Während der breite US-Aktienmarkt die Woche fast unverändert beendete, setzte sich der Vanguard U.S. Value Factor ETF (VFVA) deutlich ab. Am Freitag stieg der aktiv verwaltete ETF um 1,00 % auf 142,66 US-Dollar und ließ damit den nahezu stagnierenden S&P 500 (+0,05 %) hinter sich. Setzt sich nun die Rotation weg von teuren Tech-Werten hin zu unterbewerteten Substanzwerten dauerhaft durch?
Die wichtigsten Eckpunkte zur aktuellen Lage:
* Schlusskurs: 142,66 USD (+1,00 %)
* 52-Wochen-Spanne: 96,08 USD – 144,80 USD
* Performance seit Jahresbeginn: +7,44 %
* Unterstützungszone: ca. 137,39 USD
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Kursziel Allzeithoch
Mit dem aktuellen Schlussstand rückt der ETF wieder in die Nähe seines 52-Wochen-Hochs von 144,80 US-Dollar. Die jüngste Kursentwicklung signalisiert einen stabilen kurzfristigen Aufwärtstrend. Da der breite Markt im S&P 500 derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 22 bewertet wird, suchen Marktteilnehmer verstärkt nach Segmenten mit attraktiverer Bewertung. Der VFVA bietet hier eine Alternative zu den hoch bewerteten Standardindizes.
Aktives Management zu geringen Kosten
Im Gegensatz zu klassischen passiven Indexfonds setzt dieser ETF auf eine aktive quantitative Strategie. Das Management wählt systematisch Aktien aus, die im Vergleich zu ihren Fundamentaldaten unterbewertet erscheinen. Ein zentraler Faktor ist dabei die Kostenstruktur: Mit einer Gesamtkostenquote von 0,13 % ist der Fonds eine der günstigsten aktiven Optionen am Markt. Dies entspricht der strategischen Ausrichtung von Vanguard-CEO Salim Ramji für das Jahr 2026, verstärkt auf kosteneffizientes aktives Management zu setzen, um Marktanteile von teureren Anbietern zu gewinnen.
Makroökonomischer Rückenwind für Value-Werte
Das Marktumfeld stützt derzeit Substanzwerte. Die in dieser Woche veröffentlichten Inflationsdaten für Januar entsprachen mit einer Steigerung von 2,4 % im Jahresvergleich weitgehend den Erwartungen. Während wachstumsorientierte Indizes wie der Nasdaq Composite am Freitag unter Druck gerieten (-0,22 %), profitierten Value-Strategien von einer Sektor-Rotation. Durch die aktive Methodik kann der Fonds dynamisch in unterbewertete Branchen umschichten und so ein Gegengewicht zu den hohen Bewertungen im Technologiesektor bilden.
In der kommenden Handelswoche steht die Marke von 144,80 US-Dollar im Fokus. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand könnte neues Aufwärtspotenzial freisetzen. Anleger sollten zudem beobachten, ob die Entkopplung vom S&P 500 anhält, was auf eine dauerhafte Umschichtung der Kapitalströme hindeuten würde. Wesentliche Faktoren bleiben zudem die Entwicklung der Zinserwartungen sowie mögliche Anpassungen in den Top-Positionen des Fonds, zu denen etablierte Werte wie CVS Health oder Verizon gehören.
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