Vapiano enttäuscht

Wieder einmal ist die Restaurantkette Vapiano hinter ihren eigenen Zielen geblieben. Dabei hatte man diese im vergangenen Jahr bereits zweimal gesenkt. Die Aktionäre waren enttäuscht und die Aktie ging mit Minus in Wochenende.

Laut vorläufiger Kennziffern liegt der Umsatz für 2018 bei rund 370 Millionen Euro, die gesenkte Spanne vom November lag noch bei 375 bis 385 Millionen Euro. Das bereinigte Ebitda beträgt bei 29 bis 31 Millionen Euro, prognostiziert waren hier 34 bis 38 Millionen Euro. Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist laut Konzernangaben die nicht zufriedenstellende operative Entwicklung des vierten Quartals 2018 sowie die schwache Entwicklung einiger neu eröffneter Restaurants.

Verschlankungen sind geplant

Nun schickt man sich an, etwas gegen die schwachen Geschäftszahlen zu tun. Verschlankung heißt das Zauberwort für die 231 Restaurants in 33 Ländern. Vorgesehen sind effizientere Abläufe und eine langsamere Expansion. Der Schwerpunkt soll in Zukunft auf der Auswahl attraktiver Standorte liegen. Zudem wollen die Kölner ihre Menükarte anpassen und die Vapiano Klassiker wieder aufleben lassen. Die Restaurantkette will  außerdem die Wartezeiten für seine Gäste verringert. Arbeitsplätze stünden allerdings nicht im Fokus, sagte eine Sprecherin, es gehe vor allem darum, die Profitabilität wiederherzustellen.

Das unterstützt auch CEO Cornelius Everke: "Nach einem operativ sehr enttäuschenden Geschäftsjahr 2018 werden wir das Jahr 2019 nutzen, um einen strategischen Übergang zu schaffen und die Komplexität unseres Geschäftsmodells deutlich zu reduzieren. Unsere vorrangige Priorität ist es, die Profitabilität des Unternehmens zu steigern.

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