Vapiano: Geldspritze für die Verschlankung

Vapiano erhält die lange erhoffe und dringend erforderliche Geldspritze. Die Vorlage des Jahresabschlusses 2018 wird erneut verschoben.

Die Pizza- und Pasta-Kette aus Köln bekommt rund 30 Millionen Euro frisches Geld. Die verbindliche Kreditzusage gab es von den Großaktionären sowie den finanzierenden Banken. Chef Cornelius Everke dürfte erleichtert sein, denn jetzt kann er die geplante Verschlankung der Kette weiter vorantreiben.

“… mit dem erfolgreichen Abschluss der Refinanzierungsverhandlungen haben wir nun die Weichen für die weitere Umsetzung unserer neuen Strategie gelegt und können unseren Blick wieder nach vorne richten.” Denn für die Zukunft gilt: “Vapiano zurück auf einen profitablen Wachstumspfad zu bringen und unsere Marke wieder erfolgreich bei unseren Gästen zu positionieren.”

Verschlankung ist angesagt

Das muss er auch, denn Vapiano steckt immer noch in den roten Zahlen und die Geschäfte laufen nicht rosig. Everke will das Unternehmen inkl. Speisekarte weiter verschlanken und Abläufe effizienter gestalten. Dafür benötig er allerdings dringend Geld, welcher nun von den Ankeraktionären, wie z. B. Tchibo-Erben Günter Herz und Welle-Erbin Gisa Sander kommt.

Jahresabschluss erneut vertagt

Zudem hieß es von Vapiano, dass sich des Öfteren verschobene Vorlage des Jahresabschlusses erneut vertagt. Aufgrund der Anforderungen an die Dokumentation der ausgehandelten Finanzspritze werden Jahres- und  Konzernabschluss für 2018 der Vapiano SE erst am 18. Juni 2019 veröffentlicht – und nicht, wie angekündigt, am 24. Mai.

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