Vapiano in der Krise

Die Kette für Pizza- und Pastaliebhaber hat es im Moment nicht leicht. Nach einer erneuten Prognose-Senkung sackt die Aktie ab und das Unternehmen verzeichnet den drittgrößten Kursrutsch in seiner Geschichte.

Bis auf das absolute Tief von Ende Oktober ging es zwar nicht herunter, aber aus dem heutigen Handel gehen die Papiere mit einem Minus von 7,23 % bei 7,06 Euro. Fenn die teuren Expansionen haben sich nicht bezahlt gemacht, Neueröffnungen brachten nicht den gewünschten Erfolg und somit mussten die Ziele erneut nach unten geschraubt werden.

Aktuell rechnet Vapiano für das laufende Jahr nicht mehr mit 385 bis 400 Millionen Euro, wie in Aussicht gestellt, sondern nur noch mit 375 bis 385 Millionen Euro. Was allerdings immer noch 15 bis 19 % über den Vorjahreswerten liegen dürfte. Das Ebitda soll mit Werten zwischen 34 bis 38 Millionen Euro ebenfalls deutlich tiefer liegen als erwartet.

Expansion zahlt sich nicht aus

Das Geschäft in Schweden läuft schleppend, während es in Deutschland und dem Rest Europas besser aussah. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wurde vor allem belastet durch Vorlaufkosten für Restauranteröffnungen. Es verringerte sich um 14 % auf 22,6 Millionen Euro. Die Gründe hierfür sind vorrangig in gestiegene Abschreibungen aufgrund höherer Investitionen und höhere Zinskosten zu finden.

Rückzug von der Börse?

Nun ist es wohl sogar so weit, dass Vapiano über einen Rückzug von der Börse nachdenkt. Angeblich spiele die britische Bank Barclays einen solchen Plan durch, wie das “Manager-Magazin”  unter Berufung auf Eingeweihte berichtet. Allerdings wollte Vapiano den Bericht nicht kommentieren.

%d Bloggern gefällt das: