Verkauft Coca-Cola bald auch Costa Kaffee?

Denn Coca-Cola will die Kaffeemarke Costa Coffee von Whitbread für 3,9 Milliarden britische Pfund erwerben, wie beide Unternehmen zum Wochenende bekannt gaben.  

Eigentlich wollte Whitbread Costa Coffee abspalten und an die Börse bringen. So hieß es noch im April vom Unternehmen selbst. Doch jetzt haben sich die Briten für eine Abspaltung der Sparte und den Verkauf an Coca-Cola entschieden.

Whitbread Betreiber von Hotelkette

Whitbread ist vielfältig engagiert, neben Restaurants und Kaffeehäusern mit knapp 4000 Filialen betreibt das Unternehmen auch Hotels, die unter Premier Inn firmieren. Die Kette mit den drei Kaffeebohnen im Logo ist weltweit die Nr. 2 hinter Starbucks und in Großbritannien Marktführer.

Mit dem Erwerb von Costa Coffee sichert sich Coca-Cola nach eigenem Bekunden nun eine breite Basis im Kaffeegeschäft in Europa, Asien Pazifik, dem Nahen Osten und auch Afrika.

Das Geld des Verkaufs will Whitbread zum Abbau der Schulden verwenden. Zudem will man sich zukünftig mehr um sein Hotel-Geschäft in Großbritannien und Deutschland kümmern. Ein Großteil der Einnahmen aus dem Verkauf von Costa soll an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die wird es freuen, denn als Reaktion der Meldung ging auch der Aktienkurs in die Höhe. Nach einem Kursanstieg um bis zu 19,4 % schloss das Papier zuletzt an der Londoner Börse rund 17 % höher bei 4.683 Pence.

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