Verve Group Aktie: Operative Fortschritte
Verve Group meldet Umsatzwachstum und bessere Margen im vierten Quartal, während die Aktie ein neues Jahrestief erreicht. Das Management gibt eine optimistische Prognose für 2026 ab.

- Umsatzanstieg im Schlussquartal um fast 10 Prozent
- Bruttomargen durch Kostensenkungen verbessert
- Aktienkurs notiert auf 52-Wochen-Tief
- Positive Umsatz- und EBITDA-Prognose für 2026
Verve Group hat mit dem vollständigen Geschäftsbericht für das vierte Quartal 2025 die Rückkehr zu organischem Wachstum und verbesserten Margen bestätigt. Während die operativen Kennzahlen nach oben zeigen und die Plattform-Zusammenführung Früchte trägt, markierte der Aktienkurs zuletzt ein neues Jahrestief. Wie passt die positive Geschäftsentwicklung zur aktuellen Skepsis der Anleger?
Strategische Neuausrichtung zeigt Wirkung
Die nun vorgelegten Zahlen unterstreichen eine deutliche Stabilisierung des Werbetechnologie-Spezialisten. Der Umsatz im Schlussquartal stieg im Jahresvergleich um knapp zehn Prozent auf 193,8 Millionen Euro. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war die strategische Vereinheitlichung der Werbeplattformen, die nicht nur die Effizienz steigerte, sondern auch das Neukundengeschäft beschleunigte.
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Neben dem reinen Umsatzwachstum konnte Verve auch die Bruttomargen ausbauen. Das Unternehmen profitierte hierbei von den im Jahr 2025 eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen und einer gestärkten Vertriebsstruktur. Um den operativen Schwung abzusichern, platzierte die Gruppe Anfang Februar eine Anleihe in Höhe von 50 Millionen Euro. Diese Mittel sollen die Liquidität stärken und Spielraum für künftige Investitionen schaffen.
Markt bleibt trotz Prognose vorsichtig
Trotz der operativen Fortschritte steht die Aktie unter erheblichem Druck. Mit einem aktuellen Kurs von 1,24 Euro notiert der Titel an seinem 52-Wochen-Tief und hat im Vergleich zum Vorjahr über 60 Prozent an Wert verloren. Die Märkte scheinen die positiven Signale aus dem operativen Geschäft noch nicht vollständig einzupreisen, was die anhaltend hohe Volatilität des Titels erklärt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat das Management bereits konkrete Ziele formuliert. Erwartet wird ein Umsatz zwischen 680 und 730 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA zwischen 145 und 175 Millionen Euro. Der Fokus liegt in den kommenden Monaten auf der Umsetzung dieser Vorgaben, um die operative Stärke in eine stabilere Kursentwicklung zu übersetzen.
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