Viking Therapeutics Aktie: Heiße zweite Jahreshälfte

Viking Therapeutics startet Phase-3-Studie für Tablettenform von VK2735 und erwartet 2027 Ergebnisse aus dem VANQUISH-Programm. Das Unternehmen ist finanziell solide, aber mit hohen Verlusten.

Die Kernpunkte:
  • Phase-3-Start für orales VK2735 im dritten Quartal
  • VANQUISH-Studien komplett eingeschrieben, Daten 2027 erwartet
  • Finanzpolster von über 700 Millionen US-Dollar
  • Nächster Quartalsbericht Ende April 2026

Das zweite Halbjahr 2026 wird für Viking Therapeutics zur Bewährungsprobe. Gleich mehrere klinische Meilensteine stehen an — und sie dürften darüber entscheiden, ob VK2735 im hart umkämpften GLP-1-Markt dauerhaft Fuß fassen kann.

Orale Formulierung als nächster Schritt

Im dritten Quartal 2026 plant Viking den Start einer Phase-3-Studie für die Tabletten-Version von VK2735. Grundlage ist ein positives End-of-Phase-2-Gespräch mit der FDA. Die Phase-2-Daten hatten bereits überzeugt: Nach 13 Wochen täglicher Einnahme erzielten Probanden eine statistisch signifikante mittlere Gewichtsreduktion von bis zu 12,2 Prozent gegenüber dem Ausgangswert.

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Viking betont, dass derzeit kein anderer dualer oder triplex Agonist sowohl als subkutane Injektion als auch als Tablette verfügbar ist. Das Unternehmen sieht darin einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber etablierten Rivalen.

VANQUISH-Programm vollständig eingeschrieben

Parallel läuft das VANQUISH-Programm auf Hochtouren. Die Einschreibung in VANQUISH-2 ist abgeschlossen — rund 1.000 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes und Adipositas nehmen an der randomisierten, placebokontrollierten Studie teil. Primärer Endpunkt ist die prozentuale Körpergewichtsveränderung nach 78 Wochen. VANQUISH-1 hatte seine Einschreibung bereits im November 2025 beendet. Ergebnisse beider Studien erwartet Viking im Jahr 2027.

Ebenfalls für Q3 2026 angekündigt sind Daten aus der Maintenance-Dosing-Studie. Dabei erprobt Viking verschiedene Erhaltungsdosen — darunter monatliche subkutane sowie tägliche und wöchentliche orale Gaben. Positive Resultate könnten VK2735 als einzigen dualen GLP-1/GIP-Agonisten mit monatlicher Dosierungsoption positionieren.

Finanziell solide aufgestellt, aber verlustreich

Finanziell steht Viking mit 706 Millionen US-Dollar in der Kasse komfortabel da. Der Nettoverlust der vergangenen zwölf Monate beläuft sich auf rund 360 Millionen Dollar — getrieben von steigenden Forschungs- und Entwicklungsausgaben. Die Aktie liegt seit Jahresbeginn rund 6 Prozent im Minus und notiert etwa 24 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Am 29. April 2026 legt Viking seinen nächsten Quartalsbericht vor. Anleger werden vor allem auf aktualisierte Angaben zu Studien-Zeitplänen und dem Cashflow-Verbrauch achten — denn das Unternehmen befindet sich in der kostenintensivsten Phase seiner Geschichte, und seine Perspektiven hängen fast vollständig an VK2735.

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