Viking Therapeutics Aktie: Wichtige Hürde genommen
Viking Therapeutics hat die Patientenrekrutierung für die entscheidenden Phase-3-Studien seines Fettleibigkeitsmedikaments abgeschlossen. Der Fokus liegt nun auf der Entwicklung einer oralen Tablettenvariante.

- Vollständige Besetzung der zulassungsrelevanten Studien
- Fokus verschiebt sich auf orale Tablettenform
- Finanzielle Stabilität durch hohe Barreserven
- Nächste Daten zur oralen Variante im dritten Quartal 2026
Viking Therapeutics hat bei der Entwicklung seines Hoffnungsträgers gegen Fettleibigkeit einen entscheidenden Schritt gemacht. Das Unternehmen meldete heute den vollständigen Abschluss der Patientenrekrutierung für seine zulassungsrelevanten Phase-3-Studien. Während die Tests der injizierbaren Variante damit auf die Zielgerade einbiegen, richtet sich der Blick der Investoren bereits auf die nächste, potenziell lukrativere Darreichungsform.
Rekrutierung erfolgreich abgeschlossen
Am heutigen Donnerstag bestätigte das Biotech-Unternehmen, dass die VANQUISH-2-Studie vollständig besetzt ist. Etwa 1.000 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht nehmen an der 78-wöchigen Untersuchung teil. Da die parallele VANQUISH-1-Studie bereits im November 2025 ausgebucht war, hat der Wirkstoffkandidat VK2735 in der injizierbaren Form nun die komplette Rekrutierungsphase hinter sich gelassen.
Die Basis für diese späten Testreihen bilden die starken Ergebnisse der vorangegangenen Phase-2-Studie. Dort hatten Probanden innerhalb von 13 Wochen bis zu 14,7 Prozent an Körpergewicht verloren, wobei die meisten Nebenwirkungen lediglich als leicht bis mittelschwer eingestuft wurden.
Der Fokus verschiebt sich auf Tabletten
Obwohl die Spritzen-Therapie weit fortgeschritten ist, konzentriert sich das Interesse zunehmend auf die Tablettenform von VK2735. Orale Präparate bieten im Alltag immense Vorteile: Sie erfordern keine Injektionen, lassen sich bei Raumtemperatur lagern und sind für Patienten deutlich komfortabler in der Anwendung.
Viking plant, im dritten Quartal 2026 zwei Phase-3-Studien für dieses orale Programm zu starten. Ein strategischer Vorteil für das Unternehmen ist dabei die hohe Kosteneffizienz. Das Management rechnet damit, dass diese Studien mit 75 Prozent weniger Patienten auskommen werden als die bisherigen Testreihen der injizierbaren Variante.
Solides Fundament für kommende Daten
Finanziell ist das Unternehmen für die kommenden Aufgaben gerüstet. Mit Barreserven in Höhe von 706 Millionen US-Dollar ist die Finanzierung der anstehenden Studien gesichert. An der Börse notiert das Papier aktuell bei gut 32 US-Dollar und damit rund 24 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 43,15 US-Dollar.
Der nächste konkrete Impuls für den Kurs folgt im dritten Quartal 2026. Dann wird Viking erste Daten einer Phase-1-Studie zur Erhaltungsdosierung präsentieren. Diese Ergebnisse werden wichtige Signale zur Verträglichkeit der oralen Variante liefern und bilden die direkte Grundlage für den Start des oralen Phase-3-Programms.
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