Viking Therapeutics: BTIG sieht 300% Aufwärtspotenzial
Trotz hoher Forschungsausgaben und Verlusten sehen Analysten bei Viking ein massives Kurspotenzial. Die Finanzreserven reichen bis 2028.

- Analysten bestätigen Kaufempfehlungen
- Nettoverlust steigt auf 158 Millionen
- Forschungsausgaben um 178 Prozent gestiegen
- Finanzpolster reicht bis 2028
300 Prozent Kurspotenzial laut Analysten— und ein Aktienkurs, der sich kaum von der Stelle bewegt. Bei Viking Therapeutics klaffen Marktbewertung und Analystenerwartungen derzeit weit auseinander.
Analysten halten an hohen Kurszielen fest
BTIG Research bekräftigte Anfang Mai seine Kaufempfehlung für den Biotechkonzern. Das Kursziel bleibt bei 125 Dollar. Gemessen am aktuellen Kurs von rund 30 Dollar entspricht das einem Aufwärtspotenzial von mehr als 300 Prozent.
Cantor Fitzgerald bleibt ebenfalls optimistisch, senkte das Kursziel jedoch leicht von 105 auf 100 Dollar. HC Wainwright passte seine Gewinnschätzungen für das zweite Quartal nach unten an, hält aber an einem Kursziel von 102 Dollar fest. Das Rating: „Buy“.
Verlust weitet sich deutlich aus
Das erste Quartal 2026 lief schlechter als erwartet. Viking meldete einen Nettoverlust von 158,3 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 45,6 Millionen Dollar. Der Verlust je Aktie betrug 1,37 Dollar und verfehlte die Konsensschätzung von 1,01 Dollar deutlich.
Der Haupttreiber: explodierende Forschungsausgaben. Das Unternehmen steigerte seine F&E-Ausgaben um 178 Prozent auf 115,2 Millionen Dollar. Das Geld fließt vor allem in das Phase-3-Programm VANQUISH. Dort testet Viking seinen Adipositas-Kandidaten VK2735 als subkutane Formulierung.
Kasse reicht bis 2028
Trotz des hohen Mitteleinsatzes steht Viking finanziell noch solide da. Das Unternehmen schloss das erste Quartal mit einer Kasse von 603 Millionen Dollar ab. Das Management sieht darin genug Spielraum bis ins Jahr 2028.
Indes zeigt auch die Insiderseite ein ruhiges Bild. Ein Insider kaufte zuletzt Aktien zu einem Durchschnittspreis von 33,50 Dollar. Insider halten zusammen rund 5,3 Prozent der ausstehenden Aktien.
Übernahmefantasie als Kursstütze
Im Markt kursieren Spekulationen über mögliches Übernahmeinteresse großer Pharmaunternehmen. Viking gilt als attraktives Ziel für Konzerne, die ihr Standbein im Bereich Adipositas und Stoffwechselerkrankungen ausbauen wollen. Konkrete Angebote oder Gespräche sind nicht bekannt.
Der Kurs liegt deutlich unter den Höchstständen von Ende 2024, als die Aktie noch über 50 Dollar notierte. Ob die klinischen Daten aus VANQUISH die Bewertungslücke schließen können, entscheidet sich spätestens mit den nächsten Studienergebnissen— auf die der Markt nun wartet.
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