Vinci Aktie: Haushaltsantrag sieht Sonderabgabe vor
UBS hält an 148 Euro Kursziel fest; Vinci meldete Aktienrückkäufe und erhielt einen Bauauftrag über 149 Millionen Euro.

- UBS belässt Kursziel bei 148 Euro
- Haushaltsantrag sieht Abgabe für Vinci Autoroutes vor
- Vinci kaufte 171.000 eigene Aktien zurück
- Warschauer Konzertsaal-Auftrag: 149 Millionen Euro
UBS hat am Mittwoch ihre Kaufempfehlung für Vinci bestätigt und das Kursziel unverändert bei 148 Euro belassen. Medienberichten zufolge verwies das Analysehaus dabei auf einen vorgeschlagenen Änderungsantrag zum französischen Haushalt für 2027. Dieser sieht eine Sonderabgabe für Vinci Autoroutes vor.
Rückkauf eigener Aktien
Vinci meldete am 2. November den Rückkauf von 171.000 eigenen Aktien. Die Käufe fanden zwischen dem 26. und dem 30. Oktober statt. Als gewichteten Durchschnittspreis für die in diesem Zeitraum erworbenen Papiere gab das Unternehmen 108,5372 Euro je Aktie an.
Darüber hinaus bezifferte Vinci die Zahl seiner Aktien zum Stichtag 31. Oktober auf rund 582 Millionen. Die Zahl der Stimmrechte lag nach den Unternehmensangaben bei rund 550 Millionen, wobei die eigenen Aktien bei dieser Angabe zu den Stimmrechten ausgeschlossen sind.
Am Freitag sank die Vinci-Aktie um 0,4% auf einen Schlusskurs von 111,40 €; die Kursentwicklung fiel damit zum Wochenausklang negativ aus.
Auftrag für Warschauer Konzertsaal
Am 28. Oktober hatte Vinci einen Bauauftrag für den Konzertsaalkomplex Sinfonia Varsovia in Warschau bekannt gegeben. Der Auftrag betrifft die zweite Phase des Projekts und hat nach Angaben des Unternehmens einen Wert von 149 Millionen Euro.
Zu dieser Bauphase gehört ein Konzertsaal mit fast 1.900 Sitzplätzen. Vinci hat damit den Auftrag zum Bau dieses Teils des Warschauer Komplexes gewonnen. Gegenstand der Vergabe ist die zweite Projektphase einschließlich des großen Saals, nicht lediglich eine einzelne Lieferung für dessen Ausstattung.
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