Voestalpine Aktie: 0,598 Euro Gewinn am 3. Juni erwartet

Voestalpine erhält Auszeichnungen für Kapitalmarktkommunikation und steht kurz vor der Veröffentlichung des Geschäftsberichts. Analysten erwarten eine deutliche Gewinnsteigerung.

Die Kernpunkte:
  • Zweiter Platz beim Wiener Börse Preis
  • Analysten prognostizieren Gewinnsprung
  • Neues Dividendenmodell vorgestellt
  • Aktie nahe Mehrjahreshoch

Auszeichnung und Aufbruch zugleich: Voestalpine hat beim „Wiener Börse Preis 2026″ zwei Spitzenplatzierungen eingefahren — und steht gleichzeitig vor dem wichtigsten Termin des Jahres. Am 3. Juni legt der Linzer Stahl- und Technologiekonzern seinen vollständigen Geschäftsbericht vor, und die Erwartungen sind hoch.

Jury würdigt Kapitalmarktkommunikation

Bei der 19. Verleihung im Palais Niederösterreich belegte Voestalpine in der Hauptkategorie „ATX-Preis“ den zweiten Rang — hinter der Vienna Insurance Group, vor der Strabag SE. Bewertet wird dabei die Gesamtqualität der Kapitalmarktkommunikation durch eine Fachjury der ÖVFA.

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Beim „Media Relations-Preis“ teilte sich Voestalpine den zweiten Platz mit der Uniqa Insurance Group. Erste Group Bank gewann diese Kategorie. Wirtschaftsredakteure bewerteten Transparenz, Berichtsqualität und Informationsgeschwindigkeit — Kriterien, die kurz vor einem Ergebnistermin besondere Bedeutung bekommen.

Analysten rechnen mit Trendwende

Die Zahlen zum vierten Quartal (Stichtag 31. März) dürften eine deutliche operative Wende zeigen. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 0,598 Euro — nach einem Verlust von 0,170 Euro im Vorjahresquartal. Beim Quartalsumsatz liegt die Konsensprognose bei rund 3,95 Milliarden Euro.

Für das gesamte Fiskaljahr 2025/26 prognostizieren Analysten im Mittel einen Gewinn je Aktie von 2,16 Euro. Das wäre mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahreswert von 0,90 Euro. Ob diese optimistischen Schätzungen tatsächlich eingelöst werden, entscheidet sich am 3. Juni.

Neben den Ergebnissen richtet sich der Blick auf die Dividende. Das neue Ausschüttungsmodell sieht eine Basisdividende von mindestens 0,40 Euro je Aktie vor — vorausgesetzt, das Nettoergebnis trägt dies. Die Hauptversammlung folgt am 1. Juli 2026.

Kurs nahe Mehrjahreshoch, RSI mahnt zur Vorsicht

Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten fast 98 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 46,02 Euro — rund sechs Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Februar. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 19 Prozent zu Buche, der RSI liegt bei 69,3 und signalisiert damit eine zunehmend überkaufte Lage.

Zum 1. Juni übernimmt Eva Aigner als neue CFO der Metal Engineering Division die Nachfolge von Martin Reisetbauer. Sie verantwortet künftig Controlling, Risikomanagement und IT-Strategie — ein Führungswechsel, der direkt vor dem Ergebnistermin vollzogen wird.

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