Voestalpine Aktie: 5-Jahres-Hoch!

Der Stahlkonzern Voestalpine profitiert von soliden Quartalszahlen, einem strategischen Portfolioumbau und konkreten Fortschritten bei seinem Dekarbonisierungsprojekt greentec steel.

Die Kernpunkte:
  • Aktienkurs klettert auf höchsten Stand seit fünf Jahren
  • Millionenauftrag für Elektrolichtbogenofen vergeben
  • Strategischer Verkauf schärft Unternehmensprofil
  • Solide Quartalszahlen trotz schwierigem Marktumfeld

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat am Freitag den höchsten Kurs seit fünf Jahren markiert – das Papier kletterte auf über 47,40 Euro. Verantwortlich für den Anstieg ist eine Mischung aus soliden Quartalszahlen, strategischem Portfolioumbau und sichtbaren Fortschritten bei der grünen Transformation. Während viele europäische Stahlhersteller noch mit dem schwierigen Marktumfeld kämpfen, gewinnt Voestalpine an Momentum.

Millionenauftrag für Elektrolichtbogenofen vergeben

Ein zentraler Baustein des Dekarbonisierungsprojekts „greentec steel“ ist nun konkret: Die Kärntner PMS Elektro- und Automationstechnik erhielt den Auftrag für die elektrotechnische Gesamtabwicklung des neuen Elektrolichtbogenofens am Standort Linz. Das Volumen liegt im zweistelligen Millionenbereich und umfasst rund 95.000 Arbeitsstunden – von der Mittelspannungsverteilung bis zur vollständigen Instrumentierung der Anlage.

Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Der neue Ofen soll die CO₂-Emissionen am Standort massiv senken und markiert damit das größte Klimaschutzprogramm in der Unternehmensgeschichte. Für Investoren ist diese Auftragsvergabe ein sichtbarer Beweis dafür, dass die Transformation vom Plan zur Realität wird.

Portfolio-Bereinigung schärft das Profil

Parallel zur technologischen Neuausrichtung treibt Voestalpine die strategische Fokussierung voran. Ende Januar kündigte der Konzern den Verkauf der Tochter Voestalpine Böhler Profil GmbH an den US-Konzern Kadant Inc. an. Der Abschluss soll noch im laufenden Geschäftsjahr erfolgen und schärft das Profil der High Performance Metals Division.

Marktbeobachter werten die Transaktion positiv: Sie zeigt disziplinierte Kapitalallokation und konzentriert die Ressourcen auf Bereiche mit höheren Margen – etwa Bahnsysteme und Luftfahrt. In diesen Nischenmärkten hat Voestalpine eine starke Stellung und konnte zuletzt trotz Gegenwind aus der Automobilindustrie die Profitabilität behaupten.

Quartalszahlen stützen die Rally

Die am 11. Februar präsentierten Q3-Zahlen lieferten bereits einen positiven Impuls. Der Konzern konnte seine operative Stärke unter Beweis stellen und überzeugte mit stabilen Ergebnissen in einem schwierigen Marktumfeld. Die Kombination aus soliden Fundamentaldaten und dem sichtbaren Fortschritt bei der Dekarbonisierung verleiht der Aktie derzeit Rückenwind – die Jahresperformance liegt bei beachtlichen 23,38 Prozent.

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