Voestalpine Aktie: 96,73% Plus vor Jahresbericht

Voestalpine präsentiert am 3. Juni den Jahresbericht. Analysten erwarten starke Cashflows und eine mögliche Dividendenanhebung.

Die Kernpunkte:
  • Jahresbericht am 3. Juni erwartet
  • Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung
  • Bahnaufträge von 500 Millionen Euro
  • Dividende von 0,60 Euro je Aktie möglich

Voestalpine geht mit Rückenwind in die Woche vor dem Jahresbericht. Die Deutsche Bank bleibt optimistisch, das Bahngeschäft liefert große Aufträge. Der Haken: Nach der starken Rally liegt die Messlatte hoch.

Am Freitag schloss die Aktie bei 45,76 Euro und legte damit 1,51 Prozent zu. Über zwölf Monate steht ein Plus von 96,73 Prozent, der RSI liegt mit 69,3 nahe an einer überkauften Zone.

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Deutsche Bank bleibt klar positiv

Deutsche Bank Research hält am Kursziel von 57,00 Euro fest und bestätigt die Einstufung mit „Buy“. Das deutet auf weiteres Potenzial hin, setzt aber auch starke Zahlen voraus.

Die Analysten rechnen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 mit kräftiger Cash-Generierung. Auch das EBITDA soll deutlich steigen. Besonders Stahl und Metallbau sollen dazu beitragen.

Für das Gesamtjahr erwartet die Bank einen Gewinn von 2,19 Euro je Aktie. Damit richtet sich der Blick auf den Jahresbericht am 3. Juni. Dort muss Voestalpine zeigen, ob der operative Schwung die Bewertung stützt.

Bahntechnik liefert stabile Aufträge

Ein wichtiger Baustein ist das Geschäft mit Schieneninfrastruktur. Voestalpine meldete zuletzt Rahmenverträge und Projekte in Deutschland und der Schweiz mit rund 500 Millionen Euro Volumen. Besonders die Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Bundesbahnen sticht heraus.

Der Konzern verkauft dort nicht nur klassische Bahntechnik. Sensorik und Überwachungssysteme gewinnen an Gewicht. Dazu zählen Achszählsysteme der UniAC[2]-Serie, die Bahnnetze digitaler und effizienter machen sollen.

Das ist wichtig, weil Stahl ein zyklisches Geschäft bleibt. Railway Systems kann diese Schwankungen abfedern. Kein Wunder, dass der Markt diesen Bereich genauer bewertet.

Dividende wird zum Prüfstein

Neben Ergebnis und Ausblick rückt die Dividende in den Blick. Das neue Modell sieht eine Basisdividende von mindestens 0,40 Euro je Aktie vor. Voraussetzung ist ein stabiler Verschuldungsgrad unter dem Wert von 2,0 im Verhältnis zum EBITDA.

Die Deutsche Bank rechnet für das abgelaufene Jahr sogar mit 0,60 Euro je Aktie. Das wäre ein Signal, dass der Konzern trotz Investitionen genug finanziellen Spielraum sieht.

Kurz vor dem Bericht sammelte Voestalpine auch Punkte bei der Kapitalmarktkommunikation. Beim Wiener Börse Preis erreichte der Konzern den zweiten Platz im ATX-Preis und bei Media Relations. Für die Aktie zählt nun aber vor allem Substanz.

Am 3. Juni liefert Voestalpine den vollständigen Jahresbericht. Bestätigt der Konzern die starke Cash-These und bleibt bei der Dividende sichtbar verlässlich, hätte die Rally ein solides Fundament. Schwächere Signale beim Ausblick dürften dagegen schnell auf den hohen Lauf der Aktie treffen.

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