Voestalpine Aktie: Airbus und Bahn bringen 1,5 Milliarden
Voestalpine überzeugt mit starkem Jahresergebnis und optimistischem Ausblick trotz Belastungen durch US-Strafzölle.

- Operativer Gewinn steigt auf 1,5 Milliarden
- Dividende auf 0,75 Euro erhöht
- Milliardenaufträge von Airbus und Bahn
- US-Zölle belasten mit Millionenbetrag
Starke Nachfrage, wachsende Gewinne – bei Voestalpine läuft das Geschäft auf Hochtouren. Der österreichische Stahlkonzern lieferte am Donnerstag beeindruckende Jahreszahlen. Die Börse reagierte prompt mit deutlichen Kursaufschlägen.
Das abgelaufene Geschäftsjahr brachte massive Steigerungen. So kletterte das operative Ergebnis (EBITDA) auf 1,5 Milliarden Euro. Noch deutlicher fiel das Plus beim Ergebnis nach Steuern aus. Dieser Wert sprang um fast 138 Prozent nach oben.
Der Umsatz lag bei rund 15,1 Milliarden Euro. Aktionäre profitieren direkt von dieser Entwicklung. Die Verwaltung schlägt eine höhere Dividende vor. Die Ausschüttung soll auf 0,75 Euro je Aktie steigen.
Volle Auftragsbücher treiben Ausblick
Für das laufende Jahr bleibt CEO Herbert Eibensteiner optimistisch. Er peilt ein EBITDA zwischen 1,60 und 1,85 Milliarden Euro an. Die Auftragslage stützt diese Zuversicht.
Voestalpine sicherte sich lukrative Großaufträge in strategischen Sektoren. Airbus bestellte Komponenten für rund eine Milliarde Euro. Parallel dazu ordern die Deutsche Bahn und die Schweizer SBB Material. Dieses Infrastruktur-Paket bringt weitere 500 Millionen Euro ein.
Harter Gegenwind aus den USA
Es gibt nicht nur positive Signale. Die US-Zölle von 50 Prozent auf Stahlimporte belasten die Bilanz schwer. Sie kosten das Unternehmen einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Die Folge: ein moderater Stellenabbau.
Der Konzern reduzierte seine Belegschaft auf 48.800 Mitarbeiter. An der Börse überwog dennoch die Erleichterung. Die Aktie stieg am Donnerstag zeitweise um fast drei Prozent. Mit einem Preis von 47,76 Euro führte das Papier den österreichischen Leitindex ATX an.
Voestalpine positioniert sich damit stark in einem schwierigen Umfeld. Die Kombination aus milliardenschweren Aufträgen und strikter Kostenkontrolle wirkt. Hält die globale Stahlnachfrage an, dürfte das obere Ende der Gewinnprognose rasch in Reichweite rücken.
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