Voestalpine Aktie: Erfolgreicher Auftakt

Der Stahlkonzern erhält den größten Einzelauftrag seiner Geschichte, während Barclays das Kursziel deutlich anhebt. Die Aktie hat sich binnen Jahresfrist mehr als verdoppelt.

Die Kernpunkte:
  • Rekordauftrag über 41 Millionen Euro aus Istanbul
  • Barclays hebt Kursziel um 26 Prozent auf 44 Euro
  • Aktienkurs mit 124 Prozent Rendite in einem Jahr
  • Gearing-Ratio auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

Die Voestalpine Aktie setzt ihren beeindruckenden Höhenflug fort. Nach einer Kursverdopplung binnen Jahresfrist kommt nun zusätzlicher Schwung: Der österreichische Stahl- und Technologiekonzern hat den größten Einzelauftrag seiner Geschichte im Bereich Hochregallager vermeldet. Barclays reagiert prompt mit einer deutlichen Kurszielanhebung auf 44 Euro.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

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  • Rekordauftrag über 41 Millionen Euro aus Istanbul
  • Barclays hebt Kursziel um 26 Prozent auf 44 Euro an
  • Aktie mit 124 Prozent Gesamtrendite in zwölf Monaten
  • Gearing-Ratio auf niedrigstem Stand seit fast 20 Jahren

41-Millionen-Projekt für türkischen Logistikdienstleister

Für einen führenden türkischen Logistikdienstleister entsteht in Istanbul ein Hochregallager für Sportartikel in beeindruckenden Dimensionen: fast 40 Meter hoch, 222 Meter lang und 86 Meter breit. Das Projekt umfasst auch ein automatisiertes Kleinteilelager und soll im April 2027 fertiggestellt werden. CEO Herbert Eibensteiner verweist auf die weltweit starke Nachfrage nach hochwertigen Lagersystemlösungen.

Parallel baut der Konzern seine Kapazitäten aus: Der neue Produktionsstandort in Kentucky, USA, wird im laufenden Jahr weiter ausgebaut.

Barclays überzeugt von Margenqualität

Die britische Investmentbank hebt ihre Einschätzung deutlich an – von 35 auf 44 Euro. Analyst Tom Zhang begründet dies mit den widerstandsfähigen Gewinnmargen trotz schwieriger Marktbedingungen. Für das Geschäftsjahr 2026/27 prognostiziert Barclays einen Gewinn je Aktie von 3,83 Euro. Höhere Kokskohlekosten sollen durch steigende Absatzmengen kompensiert werden.

Die Bewertung „Overweight” bleibt bestehen – ein klares Signal für weiteres Kurspotenzial.

Solide Halbjahresbilanz schafft Vertrauen

Die operative Entwicklung untermauert die Zuversicht der Analysten. Im ersten Halbjahr 2025/26 erreichte das EBITDA 722 Millionen Euro, der Free Cash Flow lag bei 296 Millionen Euro. Besonders bemerkenswert: Die Gearing-Ratio liegt bei nur 19,5 Prozent – der niedrigste Stand seit dem Geschäftsjahr 2006/07. Die Nettoverschuldung beträgt 1,5 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 7,6 Milliarden Euro.

Das Management bestätigt die Jahresprognose mit einem EBITDA-Zielkorridor zwischen 1,4 und 1,55 Milliarden Euro.

Quartalszahlen am 11. Februar im Fokus

Am 11. Februar folgen die Q3-Zahlen für das laufende Geschäftsjahr. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung werden die Bestätigung des EBITDA-Zielkorridors und Signale zur künftigen Dividendenpolitik sein. Die Analysten haben ihre Erwartungen hochgeschraubt – die Zahlen müssen nun liefern.

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