Voestalpine Aktie: Klare Gewinnsteigerungen!
Voestalpine treibt mit Elektrolichtbogenöfen die grüne Stahlproduktion voran und profitiert finanziell von der neuen EU-Importregelung CBAM, während die operative Performance stabil bleibt.

- EU-Grenzausgleich CBAM verteuert Importstahl erheblich
- Elektrolichtbogenofen in Linz startet 2027
- CO₂-Emissionen sollen um 30 Prozent sinken
- Starke operative Zahlen trotz Transformation
Der Rohbau der neuen Elektrolichtbogenofen-Halle in Linz wird im April 2026 fertiggestellt — pünktlich zu einem Zeitpunkt, der für Voestalpine kaum günstiger sein könnte. Denn seit Januar gilt der EU-Grenzausgleichsmechanismus CBAM in vollem Umfang, und das verändert die Wettbewerbslogik im europäischen Stahlmarkt spürbar.
CBAM verteuert Importstahl deutlich
Der Mechanismus zwingt Importeure aus Drittländern, CO₂-Zertifikate zu erwerben. Für Stahl aus China oder der Türkei bedeutet das Mehrkosten von 40 bis 70 Euro pro Tonne. Europäische Produzenten, die auf emissionsarme Verfahren umstellen, profitieren davon direkt — und Voestalpine ist in diesem Transformationsprozess bereits weit vorangeschritten.
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Das 1,5 Milliarden Euro schwere „greentec steel“-Programm sieht vor, dass der erste Elektrolichtbogenofen in Linz im Februar 2027 den Betrieb aufnimmt, ein weiterer folgt in Donawitz. Die Technologie nutzt Schrott, Flüssigroheisen und HBI und soll die CO₂-Emissionen bis 2029 um rund 30 Prozent senken — das entspricht knapp vier Millionen Tonnen jährlich.
Operative Zahlen stützen den Umbau
Die Transformation läuft nicht auf Kosten der laufenden Performance. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 stieg das EBITDA trotz leicht rückläufiger Umsätze von 11,1 Milliarden Euro um 7,2 Prozent auf eine Milliarde Euro. Das EBIT legte um 20,9 Prozent auf 473 Millionen Euro zu, der Vorsteuergewinn verbesserte sich sogar um 46,5 Prozent. Gleichzeitig sank die Nettofinanzverschuldung um 27,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr erwartet das Management ein EBITDA zwischen 1,4 und 1,55 Milliarden Euro. Die vollständigen Jahreszahlen folgen am 3. Juni 2026 — dann wird sich zeigen, ob der obere Rand dieser Spanne erreichbar ist.
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