Voestalpine Aktie: Überzeugende Leistungssteigerung

Der Stahlkonzern Voestalpine setzt seine Portfolio-Bereinigung fort und verkauft die Tochter Böhler Profil. Die Aktie reagierte positiv auf den Verkauf des Geschäftsbereichs.

Die Kernpunkte:
  • Verkauf der Tochter Böhler Profil an Kadant Inc.
  • Aktienkurs steigt auf 40 Euro nach Transaktion
  • Umsatz des verkauften Bereichs bei 51,5 Millionen Euro
  • Weiterbeschäftigung für alle 150 Mitarbeiter gesichert

Der Linzer Stahlkonzern treibt seine strategische Neuausrichtung konsequent voran und trennt sich von einem weiteren Geschäftsbereich. Nach dem Ausstieg bei Buderus Edelstahl geht nun auch die Tochtergesellschaft Böhler Profil in neue Hände über. Anleger reagierten zum Wochenausklang erleichtert auf die fortgesetzte Portfolio-Bereinigung und schickten den Kurs zurück an die 40-Euro-Marke.

US-Investor übernimmt Standort

Käufer ist das US-Unternehmen Kadant Inc., das den Standort im niederösterreichischen Bruckbach vollständig integriert. Positiv für die lokale Wirtschaft: Die Übernahme umfasst eine Weiterbeschäftigungsgarantie für alle rund 150 Mitarbeiter vor Ort. Für Voestalpine endet damit ein Engagement, in das über die vergangenen 15 Jahre rund 23 Millionen Euro an Investitionsmitteln geflossen sind.

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Der Verkauf von Böhler Profil, einem Spezialisten für Spezialprofile mit einem Jahresumsatz von 51,5 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2024/25), dient der Schärfung des Unternehmensprofils. Das Management setzt damit den Kurs fort, Randbereiche abzustoßen, um Ressourcen stärker auf die Kernkompetenzen zu fokussieren.

Das Wichtigste im Überblick

  • Kursreaktion: Schlusskurs am Freitag bei 40,00 Euro (+1,88 %).
  • Transaktion: Vollständiger Verkauf von Böhler Profil an Kadant Inc.
  • Dimension: Betroffener Umsatz liegt bei 51,5 Mio. Euro.
  • Marktumfeld: Wettbewerber ArcelorMittal erhöhte im Januar die Preise für Langprodukte.

Sektor zwischen Preismacht und Zöllen

Die Aktie honorierte den Schritt im Xetra-Handel am Freitag mit einem Anstieg auf 40,00 Euro. Dennoch bleibt das Umfeld für Stahlwerte komplex. Während Konkurrenten wie ArcelorMittal zuletzt Preiserhöhungen bei Langprodukten durchsetzen konnten, belasten steigende Logistikkosten die Margen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleiben die Handelsbeziehungen zu den USA: Erst am 30. Januar thematisierte der US-Botschafter die anhaltenden Herausforderungen durch Zölle für die heimische Stahlindustrie.

Mit dem vollzogenen Verkauf von Böhler Profil hat die Voestalpine ihre Struktur weiter bereinigt. Der Fokus richtet sich nun darauf, ob die operative Effizienz in den Kernbereichen gesteigert werden kann, um den volatilen Marktbedingungen und den logistischen Kostenfaktoren entgegenzuwirken.

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