Volkswagen Aktie: Inspirierende Erfolgsgeschichten!
Volkswagen steigert die Liquidität auf über 34 Milliarden Euro, streicht aber Vorstandsposten. Die Softwarepartnerschaft mit Rivian und ein Absatzrückgang bei Nutzfahrzeugen stellen Herausforderungen dar.

- Netto-Liquidität erreicht Rekordwert von 34 Mrd. Euro
- Konzern streicht zehn Vorstandsposten zur Kostensenkung
- Softwareprobleme verzögern Elektromodelle mit Rivian
- Absatz bei VW Nutzfahrzeugen geht leicht zurück
Volkswagen schnürt ein Milliardenpaket: Zehn Vorstandsposten fallen weg, die Liquidität steigt auf Rekordhöhe – doch gleichzeitig bremsen Softwareprobleme bei der Rivian-Partnerschaft. Die Aktie beendete die Woche stabil bei 105 Euro. Kann der Konzern die operative Krise mit finanzieller Stärke überspielen?
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
– Netto-Liquidität klettert auf über 34 Milliarden Euro
– Zehn Vorstandsposten werden konzernweit gestrichen
– Software-Taskforce arbeitet an Problemen mit Rivian-Joint-Venture
– VW Nutzfahrzeuge verzeichnet Absatzrückgang von 2,1 Prozent
– Analysten bleiben optimistisch mit Kurszielen bis 125 Euro
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Cashflow-Erfolg mit Haken
Die positive Überraschung kam zum Jahresende: Volkswagen übertraf die Erwartungen beim Cashflow deutlich. Die Netto-Liquidität stieg auf über 34 Milliarden Euro – ein Wert, der Analysten aufhorchen ließ. Doch der Grund dafür ist zwiespältig: Der Anstieg resultiert primär aus verschobenen Elektroprojekten bei Porsche und Audi sowie strikter Ausgabendisziplin.
Der Vorstand greift nun selbst zum Rotstift. Konzernweit fallen zehn Managementposten bei VW Pkw, Skoda, Seat/Cupra und den Nutzfahrzeugen weg. Marktbeobachter rechnen mit Einsparungen von über einer Milliarde US-Dollar durch diese Maßnahme.
Rivian-Partnerschaft enttäuscht
Weniger erfreulich entwickelt sich die Software-Zusammenarbeit mit dem US-Hersteller Rivian. Eine eigens gebildete Taskforce arbeitet an Integrationsproblemen zwischen der Rivian-Architektur und dem VW-Portfolio. Die Konsequenz: Verzögerungen bei wichtigen Modellen wie dem elektrischen Audi A4-Nachfolger und dem Porsche K1.
Volkswagen muss deshalb die kostenintensive Software-Einheit Cariad länger als geplant parallel weiterbetreiben. Das belastet die Kostenstruktur zusätzlich – ausgerechnet in einer Phase, in der der Konzern eigentlich die Effizienz steigern wollte.
Nutzfahrzeuge schwächeln
Bei VW Nutzfahrzeuge sank der weltweite Absatz um 2,1 Prozent auf 401.000 Einheiten. Zwar verdoppelte sich der ID. Buzz auf rund 60.000 verkaufte Fahrzeuge, doch Transporter und Amarok brachen ein. Markenchef Stefan Mecha räumte ein, dass die Volumina hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Strategisch reagiert der Konzern mit einer Neupositionierung der Elektroflotte. Der ID.4 wird künftig als ID. Tiguan vermarktet – ein Versuch, von der starken Verbrenner-Marke zu profitieren.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der operativen Herausforderungen bewerten Analysten die Aktie konstruktiv. Kepler Capital bestätigte das Buy-Rating mit Kursziel 119 Euro, Barclays sieht sogar 125 Euro als realistisch an. Mit einem KGV von etwa 7,5 bleibt die Bewertung historisch günstig.
Entscheidend werden die detaillierten Jahresergebnisse am 10. März 2026. Dann muss der Vorstand zeigen, wie die Mehrkosten durch Cariad gegen die Managementeinsparungen verrechnet werden. Die Verteidigung der Marke von 105 Euro zum Wochenschluss deutet auf eine Stabilisierung hin.
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