Volkswagen Aktie: Neue Horizont-Chancen!
Volkswagen erzielt mit 6 Mrd. Euro einen überraschend hohen Netto-Cashflow für 2025, übertrifft Prognosen deutlich. Gleichzeitig stoppt der Konzern die US-Expansion von Audi aufgrund hoher Zollbelastungen.

- Netto-Cashflow 2025 deutlich über Prognosen
- Deutsche Bank erhöht Kursziel auf 120 Euro
- Audi-Werk in den USA wird eingefroren
- Hohe US-Zollbelastung belastet Konzern
Volkswagen räumt die Kasse leer – im positiven Sinne. Mit einem Netto-Cashflow von rund 6 Milliarden Euro für 2025 übertrifft der Konzern nicht nur die eigene Nullprognose, sondern lässt auch die Markterwartungen von gerade einmal einer Milliarde weit hinter sich. Die Aktie springt am Montagmorgen kräftig nach oben und führt den DAX an. Doch während die Bilanz glänzt, zieht CEO Oliver Blume bei der US-Expansion die Notbremse.
Die wichtigsten Fakten:
– Netto-Cashflow 2025: ca. 6 Mrd. Euro (Erwartung: 1 Mrd. Euro)
– Deutsche Bank hebt Kursziel von 110 auf 120 Euro an
– Audi-Werk in den USA auf Eis gelegt
– US-Zollbelastung in 9M/2025: 2,1 Mrd. Euro
– Detaillierte Jahresergebnisse folgen am 10. März
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Straffes Kapitalmanagement zahlt sich aus
Die deutliche Übererfüllung der Cashflow-Prognose resultiert aus strikter Kostendisziplin und einem konsequenten Abbau von Lagerbeständen. Analyst Tim Rokossa von der Deutschen Bank führt die starke Liquiditätsentwicklung primär auf ein verschärftes Management des Betriebskapitals und gedrosselte Investitionsausgaben zurück. Bemerkenswert: Der hohe Mittelzufluss gelang trotz Absatzschwäche in China und massiver Zollbelastungen im US-Geschäft.
Die positive Überraschung spiegelt eine verbesserte operative Effizienz wider, die Volkswagen auch unter widrigen Marktbedingungen unter Beweis stellt. Die Deutsche Bank bestätigte ihre Kaufempfehlung und erhöhte das Kursziel um knapp 10 Prozent auf 120 Euro.
US-Expansion bleibt Zankapfel
Parallel zur Cashflow-Meldung verkündete Oliver Blume das vorläufige Aus für das geplante Audi-Werk in den USA. Die klare Ansage: Unter den aktuellen Zollbedingungen der Trump-Administration ist das Projekt „nicht finanzierbar”. Allein in den ersten neun Monaten 2025 belasteten US-Zölle den Konzern mit 2,1 Milliarden Euro.
Das seit 2023 geprüfte Vorhaben wird damit faktisch eingefroren, bis Washington seine protektionistische Handelspolitik korrigiert. Ein möglicher Lichtblick könnte ein Freihandelsabkommen zwischen EU und Indien bieten, über das Ende Januar entschieden werden soll. Dies würde den Zugang zum indischen Wachstumsmarkt erleichtern.
Blick auf den 10. März
Am 10. März folgen die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 samt Ausblick auf das laufende Jahr. Entscheidend wird sein, ob die Cashflow-Stärke nachhaltig ist oder lediglich das Ergebnis temporärer Sparmaßnahmen darstellt. Ebenso im Fokus: Wie entwickeln sich die Handelsbeziehungen mit den USA, und welche Alternativen plant Volkswagen für seine Nordamerika-Strategie?
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