Volkswagen Aktie: Radikaler Sparkurs

Der Volkswagen-Konzern will bis 2028 seine Kosten um 20 Prozent senken, um die Rentabilität zu steigern. Hintergrund sind rückläufige China-Verkäufe und Wettbewerbsdruck.

Die Kernpunkte:
  • Kosten sollen bis 2028 um 20 Prozent sinken
  • Rentabilität nachhaltig steigern als Ziel
  • Rückgang der Verkäufe in China belastet
  • Wettbewerbsdruck und US-Zölle als Herausforderungen

Volkswagen plant offenbar ein drastisches Kostensenkungsprogramm. Bis Ende 2028 sollen die Ausgaben über alle Marken hinweg um 20 Prozent reduziert werden, berichtet das Manager Magazin am heutigen Montag. CEO Oliver Blume und Finanzchef Arno Antlitz haben den Plan Mitte Januar bei einem internen Treffen mit der Führungsriege in Berlin vorgestellt.

Rendite im Fokus

Das Sparprogramm soll die Rentabilität des Konzerns auf ein nachhaltiges Niveau zurückführen. Der Wolfsburger Autobauer kämpft gleich an mehreren Fronten: Die Verkäufe in China sind eingebrochen, US-Zölle belasten die Margen, und der Wettbewerbsdruck nimmt zu. Die geplanten 20 Prozent Kostenreduktion sind vor diesem Hintergrund mehr als nur Optimierung – sie sind eine Notwendigkeit.

Konkrete Details, wo genau gespart werden soll und wie die Zusammenarbeit zwischen den Marken verbessert wird, blieben beim Berliner Treffen noch offen. Allerdings schließt das Manager Magazin auch Werksschließungen nicht aus. Eine offizielle Stellungnahme von Volkswagen liegt noch nicht vor.

Marktreaktion verhalten

Die europäischen Börsen zeigen sich zum Wochenstart freundlich. Der DAX kletterte am Montagmorgen um 0,4 Prozent, während der französische CAC 40 und der britische FTSE 100 jeweils 0,2 Prozent zulegten. Allerdings ist der Handel durch Feiertage in Asien (Neujahrsfest) und den USA (George Washington’s Birthday) ausgedünnt. Die Volkswagen-Aktie dürfte dennoch im Fokus stehen, sobald die Märkte wieder in vollem Umfang aktiv sind.

Das Sparkurs-Thema ist für Volkswagen nicht neu. Doch ein derart umfassendes Programm über alle Marken hinweg signalisiert, dass der Konzern den Ernst der Lage erkannt hat und nun strukturell gegensteuern will.

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