Volkswagen: Amerika lässt nicht locker

In den vergangenen Wochen konnte der deutsche Autobauer Volkswagen bezüglich der falschen Diesel-Abgaswerte Einigungen mit Klägergruppen in den USA melden, was an der Börse gut ankam. Doch zeigen neueste Meldungen, dass VW hier noch längst nicht vom Haken gelassen wird.

Dabei geht es aktuell um Klagen von US-Investoren. Es handelt sich vor allem um amerikanische Pensionsfonds, die zwar nicht direkt in VW-Aktien, sondern in Aktien-Hinterlegungsscheinen investiert waren. Dennoch wollen diese Investoren für die Kursverluste aufgrund der Dieselgate-Affäre eine Entschädigung erstreiten.

Grundsätzlich wird dieser Rechtsstreit zwar als Nebenschauplatz der gesamten Affäre gewertet. Dennoch musste VW nun eine Schlappe einstecken. Denn der für das Verfahren zuständige Richter wies in Kalifornien den Antrag von Volkswagen ab, das Verfahren nach Deutschland zu verlegen. Damit könnten VW empfindlichere Entschädigungen drohen als es sehr wahrscheinlich beim Gros der anderen Anlegerklagen der Fall ist, die vor deutschen Gerichten verhandelt werden.

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