Volkswagen: Audi-Affäre setzt VW weiter unter Druck

Die Verhaftung von Audi-Chef Rupert Stadler hat auch die Volkswagen Vorzüge in Mitleidenschaft gezogen. Bereits zum Wochenbeginn ging es kräftig abwärts, nachdem die Verhaftung von Stadler bekannt wurde.

Doch auch die zügige Bestellung des bislang unbelasteten Vertriebschefs Bram Schot, erst seit September 2017 im Konzern, als neuer Audi-Chef konnte die Aktie bislang nicht stabilisieren.

Bekommt Volkswagen wieder Ärger mit der Staatsanwaltschaft?

Was natürlich nachvollziehbar erscheint. Denn nachdem in den vergangenen Monaten immer deutlicher wurde, dass die Bereinigung der Dieselgate-Affäre für den Volkswagen-Konzern vorwärts geht, ist die Audi-Affäre nun ein starker Dämpfer. Denn sie zeigt, dass dem Volkswagen-Konzern auch von Seiten des Gesetzgebers möglicherweise wieder eine härtere Gangart droht. Dabei hatte man schon gehofft, dass mit einer verordneten Strafzahlung von 1 Milliarde Euro die Sache vom Tisch wäre.

Neuer Kooperationspartner gefunden

Immerhin: Bekanntlich hat die Börse nur ein kurzes Gedächtnis. Und so könnten neueste Meldungen dem Volkswagen-Kurs helfen. Denn zur Wochenmitte wurde gemeldet, dass der Wolfsburger Konzern zukünftig mit der amerikanischen Ford Motor Company Nutzfahrzeuge entwickeln und produzieren will. Zwar gibt es derzeit nur eine Absichtserklärung. Doch solch eine Allianz hätte sicherlich deutliche Vorteile, weil beide Unternehmen bislang im Nutzfahrzeugsegment eher unterschiedliche Bereiche bearbeiten.

Charttechnik im Blick behalten

Nach den vorbörslichen Indikatoren zur Wochenmitte scheinen hier wieder Käufe bei den Vorzügen einzusetzen. Wie weit diese tatsächlich reichen, bleibt abzuwarten. Für die Aktie kann es aber immerhin ein ganz großer Pluspunkt sein, wenn die Unterstützungszone zwischen 150 und 155 Euro erneut bestätigt wird.

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