Volkswagen: Ein weiterer Haken hinter der Diesel-Affäre

Als bekanntester Protagonist der Dieselgate-Affäre ist Volkswagen auch Vorreiter bei der Abarbeitung des Skandals.

Dabei kann der Wolfsburger Konzern sprichwörtlich einen weiteren Haken hinter die aufzuarbeitende Liste der Wiedergutmachung machen. Denn nun steht auch fest, wie hoch die Geldstrafe für die Manipulationen ausfällt.

Volkswagen akzeptiert die Strafe

Auf den ersten Blick ist die Geldbuße von 1 Milliarde Euro, die an die deutsche Staatskasse zu zahlen ist, eine der höchsten Geldstrafen, die jemals in Deutschland gegen ein Unternehmen verhängt wurde. Davon sind allerdings nur 5 Millionen Euro tatsächliche Strafe. Der Rest ist die gesetzlich mögliche Abschöpfung von wirtschaftlichen Vorteilen. Doch Volkswagen will dagegen nicht weiter vorgehen und akzeptiert die Strafe.

Aktie bald wieder im Aufwind?

Was letztlich dem Konzern und auch der Aktie zugute kommt. Denn wie eingangs angesprochen ist damit ein weiteres Kapitel der Affäre abgeschlossen. Deshalb zeigte sich die Aktie heute auch sehr gut aufgelegt. Was auch aus charttechnischer Sicht wichtig ist, da der Wert in den vergangenen Wochen deutlich unter Druck geraten war.

Ob der heutige Gewinn bereits Auftakt für eine neue Erholungsphase ist, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich bleibt es mittel-bis langfristig wohl aber bei der generellen Einschätzung, dass die Abgasaffäre für Volkswagen teuer, aber kaum existenzbedrohend bleiben wird.

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