Volkswagen: Ist die „Dieselgate“ Affäre bald Geschichte?

Die aktuell bekannt gewordenen Drohungen von US-Präsident Donald Trump zur faktischen Blockade deutscher Autohersteller (u.a. nachzulesen bei „Daimler: Mercedes-Produzent investiert in Uber-Konkurrenz“) lässt natürlich auch Volkswagen nicht kalt. In den vergangenen Tagen verschlechterte sich die Markttechnik deutlich bei den im DAX notierten Vorzügen.

Hier kam es zu einem Durchbruch nach unten durch die 100- und 50-Tage-Linie. Das generiert normalerweise ein starkes Verkaufssignal. Allerdings:

Volkswagen gut im Zeitplan

Aus fundamentaler Sicht könnte es für Volkswagen noch relativ spannend werden. Und auch hier spielt der amerikanische Markt eine wichtige Rolle. Denn wie in einer Zwischenbilanz bekannt wurde, konnte Volkswagen die direkten Folgen von „Dieselgate“ in den USA bereits größtenteils abarbeiten. Das Unternehmen teilte mit, dass man bereits knapp 86 % aller manipulierten Dieselfahrzeuge durch Rückkäufe, Leasing-Stopps und Reparaturen aus dem Verkehr gezogen habe bzw. illegale Installationen beseitigt hätte.

Kehrt das Vertrauen zurück?

Die zügige Abarbeitung könnte dabei bei amerikanischen Verbrauchern durchaus positiv aufgenommen werden. Wenn man jetzt die geopolitischen Fragen außen vor lässt, hätte Volkswagen Chancen, hier wieder Marktanteile zurückzugewinnen. Und das könnte natürlich auch der Aktie daheim helfen. Aktuell sehen wir angesichts des angeschlagenen Umfeldes durchaus noch ein Risiko in den Bereich von 150/155 Euro. Wenn sich das bestätigt, wäre die Aktie aber sicherlich reif für erste Rückkäufe.

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