Volkswagen: Steigende Gewinne trotz Dieselkrise

Volkswagen steigerte trotz Dieselkrise im vergangenen Jahr seinen Gewinn leicht. Die Aktionäre dürfen sich über eine höhere Dividende freuen.

Die erreichte Rendite von VW liegt mit 7,3 % am oberen Ende der angekündigten Spanne. Der Umsatz legte um 6,3 auf 235,8 Milliarden Euro zu und das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen liegt mit 17,1 (2017: 17,0) Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.

Der VW-CEO  Herbert Diess  erklärte: „Wir haben uns 2018 ordentlich geschlagen, gerade vor dem Hintergrund der WLTP-Umstellung, die zu erheblichen Verwerfungen in unserer Absatzentwicklung geführt hat. Der Gegenwind in wichtigen Märkten dürfte 2019 nochmals stärker werden. Unsere E-Offensive wird mit neuen Modellen Fahrt aufnehmen. Insgesamt werden aber erhebliche Anstrengungen notwendig sein, um auch im neuen Geschäftsjahr unsere ambitionierten Ziele zu erreichen.“

Dividende soll steigen

Damit auch die Aktionäre von den guten Zahlen profitieren können, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erhöhung der Dividende vor. Je Stammaktie, z. B. für die Familien Porsche und Piëch, das Land Niedersachsen und das Emirat Katar, steigt sie auf 4,80 Euro (bisher 3,90 €). Die Vorzugsaktionäre sollen für 2018 je Anteilsschein 4,86  Euro erhalten (bisher 3,96 €) .

Der Ausblick für 2019 fällt durchaus optimistisch aus. VW rechnet damit, dass die Umsatzerlöse um bis zu 5 % über dem Vorjahreswert liegen werden. Für das operative Ergebnis des Konzerns und den Bereich Pkw wird im Jahr 2019 mit einer operativen Umsatzrendite zwischen 6,5 und 7,5 % gerechnet. In 2018 wurden weltweit 10,8 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, das ist ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr.

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