Volkswagen vergleicht sich in den USA

Der deutsche Autobauer kann kurz vor Weihnachten offensichtlich ein weiteres Kapitel in seinem Diesel-Gate abschließen. Nachdem Volkswagen bereits am Dienstag eine Einigung mit den US-Behörden verkündet hatte, hat man nun auch mit Privatklägern einen Vergleich erzielt.

© Volkswagen AG

Dabei geht es um Diesel-Fahrzeuge mit 3-Liter-Motoren. Hier habe man laut Volkswagen eine Grundsatzvereinbarung über Zahlungen und Leistungen erzielt. Nach Aufforderung des Gerichtes werden die Inhalte der Vereinbarung zwar vorerst noch vertraulich behandelt. Doch von Seiten der Klage-Vertretung der Privatkunden hieß es, dass neben der Option, die Autos zurückzugeben oder umrüsten zu lassen, auch eine bedeutende Entschädigung fällig wird.

Schon am Dienstag hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass man sich auf ein Entschädigungsprogramm mit den US-Behörden bezüglich der 3-Liter-Motoren geeinigt habe. Bei den betroffenen rund 83.000 Fahrzeugen geht es dann insgesamt um eine Entschädigungssumme von vermutlich 1 Milliarde Dollar. Bei den 2-Liter-Autos hatte man zuvor Zahlungen in Höhe von fast 15 Milliarden Dollar ausgehandelt.

Da die Eckdaten für die neue Einigung mit Privatklägern noch nicht bekannt sind, zeigt die Vorzugsaktie von Volkswagen heute eine eher schwache Performance. Allerdings hatte der Wert in den vergangenen 14 Tagen deutlich zulegen können und notierte gestern zeitweise sogar auf Jahreshoch.

 

sentifi.com

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