Vonovia Aktie: Rückenwind
Wohnimmobilienpreise legten 2025 deutlich zu, Mieten stiegen um 3,5%. Die positive Marktentwicklung bietet Vonovia Rückenwind vor der Bilanzvorlage im März.

- Wohnimmobilienpreise stiegen 2025 um 4,2%
- Mieten liegen 3,5% über Vorjahresniveau
- Nächste Bilanzvorlage am 19. März 2026
- Positives Marktumfeld für Bestandsportfolios
Der Immobilienmarkt in Deutschland dreht wieder nach oben. Genau das ist für Vonovia relevant, weil steigende Preise und Mieten die Stimmung im Sektor und die Rahmenbedingungen für Bestandsportfolios verbessern können. Doch wie stark ist dieser Rückenwind wirklich?
- Wohnimmobilienpreise 2025: +4,2% (Bundesdurchschnitt, VDP)
- Mehrfamilienhäuser: +5,3%
- Mieten (Q4): +3,5% gegenüber Vorjahr
- Nächste Vonovia-Bilanz: 19. März 2026
Wohnpreise ziehen spürbar an
Neue Daten des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) zeigen: Wohnimmobilien haben sich im vergangenen Jahr im Schnitt um 4,2% verteuert – und damit doppelt so stark wie im Vorjahr. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Mehrfamilienhäusern aus (+5,3%). Selbst genutztes Wohneigentum wie Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen legte um 3,0% zu.
In den sieben größten Metropolen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) stiegen die Preise im Schnitt um 4,7%. Frankfurt lag mit +5,7% vorn, Stuttgart bildete mit +2,2% das Schlusslicht.
Mieten bleiben aufwärtsgerichtet
Parallel zeigt sich der Druck am Mietmarkt. Laut VDP lagen die Mieten Ende des vierten Quartals im Bundesdurchschnitt 3,5% über dem Vorjahresniveau. Empirica erwartet für 2026 bei Bestandsmieten weitere Zuwächse von drei bis vier Prozent.
Auch die Neubaukalkulationen verdeutlichen die Lage: In westdeutschen Großstädten müssten Neubaumieten laut Empirica bei rund 20 Euro pro Quadratmeter liegen, um kostendeckend zu sein. Für Bestandswohnungen werden Angebotsmieten von 15 bis 16 Euro pro Quadratmeter in Aussicht gestellt.
Aktie im positiven Umfeld – Termin im Blick
Die Vonovia-Aktie reagierte am Dienstag freundlich und legte im XETRA-Handel zu. Schon bei den Neunmonatszahlen im November 2025 stellte der Konzern für 2026 wieder Wachstum in Aussicht – nach drei Jahren Stagnation.
Konkreter Fixpunkt für die nächsten Wochen ist die Bilanzvorlage am 19. März 2026. Für 2026 hatte Vonovia ein bereinigtes EBITDA von 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Steigende Immobilienpreise und Mieten liefern dafür ein grundsätzlich unterstützendes Marktumfeld.
Vonovia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vonovia-Analyse vom 11. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Vonovia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vonovia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Vonovia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




