Vonovia Aktie: Spannung vor Zahlen
Vonovia steht vor der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025. Der Fokus liegt auf der Erreichung der EBITDA-Ziele und Signalen zur Dividende nach einem Analysten-Upgrade.

- Geschäftsbericht 2025 erscheint am 19. März
- Morgan Stanley stuft Aktie auf Neutral hoch
- Fokus auf EBITDA-Ziel und Dividendenpolitik
- Neue Yen-Anleihe zur Schuldenkonsolidierung
Europas größter privater Wohnungskonzern hat in den vergangenen Wochen eine bemerkenswerte Kursrally hingelegt – die Aktie steht nur noch knapp unter dem 52-Wochen-Hoch. Doch jetzt rückt der entscheidende Termin näher: Am 19. März legt Vonovia den Geschäftsbericht 2025 vor. Ob die ambitionierten EBITDA-Ziele erreicht wurden und wie es mit der Dividende weitergeht, wird den weiteren Kursverlauf maßgeblich prägen.
Stimmrechte und Schuldenmanagement
Ende Februar meldete Vonovia eine neue Gesamtzahl der Stimmrechte von 848,26 Millionen nach Ausgabe von Bezugsaktien – eine Routinemitteilung ohne Auswirkung auf die Kontrollverhältnisse. Parallel platzierte der Konzern eine Yen-denominierte Anleihe über 9,95 Milliarden Yen mit 2,94 Prozent Kupon und Laufzeit bis 2036. Die Transaktion ist Teil des laufenden Schuldenmanagements, das unter dem neuen CEO Luka Mucic besondere Aufmerksamkeit erhält. Mucic hatte zuvor bei Vodafone die Nettoverschuldung innerhalb von gut zwei Jahren halbiert – eine Referenz, die bei Investoren für Vertrauen sorgt.
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Morgan Stanley dreht auf Neutral
Nach fast zwei Jahren stufte Morgan Stanley die Vonovia-Aktie von „Underweight“ auf „Equal-Weight“ hoch. Die Begründung überrascht: Das Portfolio aus regulierten Mietwohnungen trage ein geringes Obsoleszenzrisiko in Zeiten KI-getriebener Disruption. Während andere Branchen unter strukturellen Umwälzungen leiden könnten, profitiere Vonovia von der Stabilität des Bestandsgeschäfts. Zusätzlich setzen die Analysten auf Mucics Entschuldungskompetenz.
19. März: EBITDA und Dividende im Fokus
Der Geschäftsbericht wird zeigen, ob Vonovia das im November bestätigte Adjusted EBITDA-Ziel von rund 2,8 Milliarden Euro für 2025 erreicht hat. In den ersten neun Monaten lag die Kennzahl bei 2,1 Milliarden Euro, ein Plus von 6,4 Prozent. Für 2026 peilt der Konzern bereits 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro an – ein deutlicher Sprung, der entsprechend genau unter die Lupe genommen werden dürfte. Ebenso gespannt wartet der Markt auf Signale zur Dividendenpolitik. Für 2024 zahlte Vonovia 1,22 Euro je Aktie.
Personell steht ebenfalls eine Veränderung an: Chief Development Officer Daniel Riedl verlässt das Unternehmen Ende Mai im gegenseitigen Einvernehmen. Die Hauptversammlung ist für den 21. Mai angesetzt.
Mit einem Kurs von 28,55 Euro liegt die Aktie seit Jahresbeginn knapp 18 Prozent im Plus und nur noch gut fünf Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch bei 30,25 Euro. Die kommenden drei Wochen werden zeigen, ob die operative Entwicklung die starke Kurserholung rechtfertigt – oder ob die hohen Erwartungen zu Gewinnmitnahmen führen.
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