Vonovia mit guten Ergebnissen und klaren Zukunftsperspektiven

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia konnte für das Geschäftsjahr 2016 einen soliden Gewinnsprung vermelden und plant Investitionen im Milliardenbereich.

Das Unternehmen aus Bochum ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Das operative Ergebnis hat sich um sich, gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngröße Funds from Operations 1 (FFO 1), von 608 Mio. Euro auf 760,8 Mio. Euro erhöht. Das entspricht einem FFO 1-Wert pro Aktie von 1,63 Euro.

Immobilienwert ohne Schulden mehr als verdoppelt

Den Immobilienwert ohne Schulden konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr auf mehr als 17 Mrd. Euro erhöhen. Maßgeblich für diese Steigerung war eine Wertanpassung der Immobilien von rund 3,2 Mrd. Euro. Dieser Wert lag im Jahr 2015 noch bei 1,3 Mrd. Euro.

Vorstandsvorsitzender Rolf Buch kommentierte die Zahlen mit: "Es ist uns im vergangenen Jahr gelungen, unsere Bestände noch effizienter zu bewirtschaften. Gleichzeitig entfalten unsere Investitionen in Modernisierung und Neubau sowie unser aktives Portfolio-Management ihre Wirkung. Unsere Immobilien liegen heute fast ausschließlich in Regionen mit sehr guten Entwicklungsperspektiven."

Die Leerstandsquote der bundesweit rund 333.000 Wohnungen mit regionalen Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Baden-Württemberg sank um 0,3 Prozentpunkte. Sie lag zum 31. Dezember 2016 auf dem sehr niedrigen Niveau von 2,4 %. Zudem stiegen die Mieteinnahmen im vergangenen Jahr aufgrund der Zukäufe um knapp 9 % auf 1,5 Mrd. Euro.

Vonovia plant Milliarden-Investments in 2017

Für das Jahr 2017 plant Vonovia auf Grundlage der überaus erfolgreichen Geschäftsentwicklung Milliardeninvestitionen in Neubau, Quartiersentwicklung und Bestandsverbesserung. Und auch in den folgenden Jahren will der DAX-Konzern jährlich eine Milliarde Euro aufwenden, um sie in Neubau und Modernisierung zu stecken.

Außerdem bestätigt das Unternehmen seinen Ausblick für das laufende Jahr. In 2017 peilt Vonovia auch weiterhin einen operativen Gewinn zwischen 830 bis 850 Mio. Euro an. Hierbei ist die milliardenschwere Übernahme des Wiener Immobilien-Unternehmens conwert noch nicht berücksichtigt, denn die Österreicher dürften circa 60 Mio. Euro zusätzlich zum operativen Ergebnis beisteuern.

Dividendenerhöhung

An der guten Geschäftsentwicklung dürfen sich auch die Aktionäre erfreuen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 1,12 Euro je Aktie vor. Dies entspricht einer attraktiven Rendite von 3,6 %. Rolf Buch, dessen Vertrag bis Februar 2023 verlängert wurde, erläuterte hierzu: "Unsere Dividendenpolitik ist nachhaltig ausgerichtet, spiegelt aber gleichzeitig unsere Überzeugung wider, dass wir unseren Erfolgskurs fortsetzen können."

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