Vossloh – erfolgreiche Übernahme in den USA

Das Werdohler Unternehmen Vossloh, das im Dezember noch einen Teil seines Geschäftsfeldes an Knorr Bremse veräußert hat, meldet Anfang Januar nun endgültig die Übernahme von Rocla Concrete Tie.

Das US-Bahninfrastruktur-Unternehmen gehörte bislang Altus Capital Partners II und hat seinen Sitz in Denver, Colorado. Rocla Concrete Tie ist Nordamerikas führender Hersteller von Beton-Streckenschwellen. Zum Produktportfolio gehören neben Beton-Streckenschwellen auch noch Weichenschwellen sowie Betonelemente für Fahrbahnen und Bahnübergangs-Systeme. Diese werden in mehreren eigenen Werken in den USA sowie in einer Produktionsstätte in Mexiko hergestellt. Im Geschäftsjahr 2015/2016, das am 30. Juni 2016 endete, erwirtschaftete Rocla einen Umsatz von 88,2 Mio. Dollar.

Position im US-Markt soll verbessert werden

Rocla Concrete Tie wird zukünftig als Geschäftsfeld „Vossloh Tie Technologies“ innerhalb des Geschäftsbereichs Core Components geführt und stellt neben Vossloh Fastening Systems das zweite Geschäftsfeld in diesem Bereich dar. Vossloh will mit dem Zukauf vor allem seine Positionierung auf dem US-Markt weiter verbessern.

Kartellfreigaben erteilt

„Alle erforderlichen Kartellfreigaben wurden erteilt“, sagte Vossloh-Manager Hans M. Schabert. „Mit der Übernahme von Rocla schärfen wir unser Profil als Anbieter von integrierten Gesamtlösungen für Kunden der Bahninfrastruktur und stärken unsere Position im Fokusmarkt USA. Rocla ist im US-Markt fest etabliert und bedient die wichtigsten Kunden der US-Bahnindustrie."

Vossloh bietet ein einzigartig breites Leistungsspektrum für die Bahninfrastruktur unter einem Dach: Schienenbefestigungssysteme, Weichensysteme und Dienstleistungen rund um den Werterhalt der Schiene. Die Konzernaktivitäten sind in den vier Geschäftsbereichen Core Components, Customized Modules, Lifecycle Solutions und Transportation gegliedert. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Vossloh (ohne das Geschäftsfeld Electrical Systems) mit ca. 4.100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 950 Mio. Euro.

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