VST Buildung: Anleihe lohnt einen zweiten Blick

Der österreichische Bauspezialist VST Building Technologies kann mit dem bisherigen Jahresverlauf mehr als zufrieden sein. Das Unternehmen hat sich auf innovative Technologielösungen im Hochbau spezialisiert, speziell auf den Bereich Bauelemente.

 

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Bis Ende des Jahres 2014 war VST auch als Generalunternehmer tätig, hat jedoch sämtliche Projekte in diesem Bereich im vergangenen Jahr beendet und diesen Geschäftsbereich geschlossen.

Die aus dieser Umstellung einmaligen Sondereffekte belasteten das Ergebnis im vergangenen Jahr. Danach lag der Umsatz im Kerngeschäft von VST bei 9,6 Mio. Euro und damit unter dem Ergebnis des Vorjahres mit 11,2 Mio. Euro.

Das Ergebnis nach Steuern im fortzuführenden Geschäft ging von 0,8 Mio. Euro in 2013 auf -5 Mio. Euro zurück.

 

Ein Auftrag jagt den anderen

Mehrere Großaufträge beflügeln in diesem Jahr das Geschäft von VST. Dabei kommen die Schweden ins Spieel. Bereits seit mehreren Jahren besteht mit dem schwedischen Konzern Skanska eine Kooperation. Über die Tochter VST Nordic besteht dabei ein Rahmenvertrag, über den nun ein neuer Großauftrag generiert werden konnte.

Dafür soll VST für 330 zu bauende Wohnungen Stockholm die Wandelemente liefern. Der Auftrag umfasst damit rund 40.300 qm und ein Umsatzvolumen von rund 3,25 Mio. Euro. Der Produktionsstart ist für den Herbst geplant und die letzte Lieferung soll bis Mitte 2017 erfolgen. Dabei werden rund 20% dieses Volumen noch in diesem Jahr und der Rest im kommenden Jahr verbucht.

Erst im Mai erhielt VST einen Auftrag in München in etwa der gleichen Größenordnung, wodurch die Auftragspipeline gut gefüllt ist.

 

Anleihe von VST auf dem Vormarsch

Das beflügelt auch die Anleihe von VST. Noch Anfang März musste diese deutliche Einbußen hinnehmen, was sich in der Folgezeit jedoch wieder ins Gegenteil wandelte.

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Unter Berücksichtigung auf die allgemeine Lage am Markt ist davon auszugehen, dass sich die Anleihe über kurz oder lang wieder in Richtung Pari begeben wird. Interessierte Investoren sollten diese Anleihe einmal genauer unter die Lupe nehmen und eine Aufnahme in das eigene Depot in Betracht ziehen. Allerdings ist darauf zu achten, dass aufgrund einer geringen Marktliquidität die Volatilität sehr hoch bleibt. Also immer mit Limit arbeiten.

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