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VTG: Wie geht das mit dem Übernahmeangebot weiter?

Für VTG war es ein aufregender Wochenbeginn. Denn das Unternehmen, das insbesondere als Vermieter von Waggonwagen unterwegs ist, hat ein Übernahmeangebot erhalten.

Dieses kam von der Morgan-Stanley-Tochter Warwick Holding. Warwick bietet 53 Euro je Aktie, was VTG insgesamt mit 1,5 Milliarden Euro bewerten würde.

Hat VTG überhaupt Möglichkeit zur Abwehr?

Das VTG-Management hat umgehend das Kaufangebot als zu niedrig abgelehnt. Allerdings könnten Vorstand und Aufsichtsrat hier den Kürzeren ziehen. Dies liegt an den schon vorhandenen Beteiligungsverhältnissen. Denn Warwick Holding hat bislang schon 29 % der Anteile besessen. Wie zu hören war, hat sich hier außerdem die Möglichkeit ergeben, vom Großaktionär Kühne Holding deren rund 20-prozentige Beteiligung für ebenfalls 53 Euro je Anteilsschein zu übernehmen. Dann würde nur ein gutes Prozent fehlen, um die Mehrheit zu erreichen. Entsprechend halten Analysten es auch für durchaus möglich, dass Warwick hier Erfolg hat.

Ausgereizt?

Das einzige, um was es noch zu gehen scheint, ist wohl der Kaufpreis. Hier könnten ein oder zwei Euro mehr schon den Ausschlag geben. Deshalb hält sich die Aktie von VTG auch derzeit über 54 Euro.

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