Vulcan Energy Aktie: Erfolgskurve steigt!

Der Lithium-Entwickler hat die finale Investitionsentscheidung getroffen und ein 2,2-Milliarden-Euro-Paket für den Bau seiner geothermischen Anlagen gesichert.

Die Kernpunkte:
  • Finanzierungspaket von rund 2,2 Milliarden Euro
  • Ziel: 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid jährlich
  • Glencore als neuer Abnahmepartner an Bord
  • Fokus wechselt von Planung zu Umsetzung

Es ist der entscheidende Meilenstein für den Lithium-Entwickler: Mit der finalen Investitionsentscheidung (FID) und einem gesicherten Finanzierungspaket wechselt Vulcan Energy von der Planungsphase in die volle Umsetzung. Das Unternehmen verlässt damit den Status eines reinen Explorers. Doch kann Vulcan die hohen Erwartungen an eine europäische Lithium-Versorgung nun auch operativ erfüllen?

Rund 2,2 Milliarden Euro schwer ist das Finanzierungspaket, das Vulcan für die erste Phase des „Lionheart“-Projekts festgezurrt hat. Diese Kapitalzusage ermöglicht den sofortigen Baustart der integrierten Anlagen. In Landau haben die Arbeiten an der geothermischen Lithium-Extraktionsanlage bereits begonnen, während parallel die Entwicklung der zentralen Aufbereitungsanlage im Industriepark Frankfurt-Höchst vorangetrieben wird.

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Das erklärte Ziel für diese erste Phase ist die jährliche Produktion von 24.000 Tonnen batteriefähigem Lithiumhydroxid. Diese Menge würde ausreichen, um etwa eine halbe Million Elektrofahrzeuge mit Batterien auszustatten. Ein wesentlicher Aspekt des Projektkonzepts ist die Kopplung mit der Geothermie, wodurch neben dem Rohstoff auch erneuerbare Energie und Wärme erzeugt werden sollen.

Prominente Partner an Bord

Operativ stützen aktuelle Testergebnisse den Zeitplan. Die erste neue Bohrung im Oberrheingraben zeigte laut Unternehmensangaben eine starke Förderleistung, was die Annahmen für die geplante Produktion untermauert.

Auf der kommerziellen Seite schloss Vulcan die Lücke für die Projektfinanzierung durch einen Abnahmevertrag mit dem Rohstoffhändler Glencore. Die Vereinbarung umfasst die Lieferung von 36.000 bis 44.000 Tonnen Lithiumhydroxid über einen Zeitraum von zunächst acht Jahren. Glencore ergänzt damit die Liste der Abnehmer, auf der bereits Schwergewichte wie der Volkswagen Konzern, Stellantis und LG Energy Solution stehen.

Vor dem Hintergrund der europäischen Bestrebungen, unabhängige Lieferketten für kritische Rohstoffe aufzubauen, positioniert sich Vulcan als lokaler Schlüssellieferant. Die Strategie zielt darauf ab, den prognostizierten massiven Anstieg des Lithiumbedarfs bis 2030 direkt aus Deutschland zu bedienen, und das mit einem Netto-Null-CO2-Fußabdruck.

Mit der gesicherten Finanzierung verschiebt sich der Fokus nun vollständig auf die Exekution. Das finanzielle Risiko der Entwicklungsphase ist beseitigt, nun muss das Management beweisen, dass die komplexe Kombination aus Geothermie und Lithium-Extraktion im industriellen Maßstab reibungslos und zeitgerecht umgesetzt werden kann.

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